Neujahrsvorsatz Seidel
 

Neujahrsvorsatz

Für alle, denen Neujahrsvorsätze auf den Keks gehen, hier ein paar emotionalere Gesprächsthemen für Sylvester.

31.12.2011 Online Redaktion

„Rauchen aufhören“, „mehr Sport machen“ oder „gesünder ernähren“ sind fade Neujahrsvorsätze mit einer extrem übersichtlichen Erfolgsbilanz. Es gibt sie um Wetten abschließen zu können und bei Sylvesterparties, auf denen ausschließlich Päarchen auftauchen, Gesprächsstoff zu haben. Ich sage: Rauchen sie soviel sie wollen, machen Sie nur Sport in der Art und Weise, wie er Ihnen Spaß macht und ernähren Sie sich nicht gesund, sondern nachhaltig. Dann kommen die Vitamine von ganz alleine. Das Fett nicht.

Wem jetzt die Gesprächsthemen fehlen, der soll sich folgende Vorschläge ausdrucken, die einzelnen Sätze ausschneiden, in einen Hut legen, einen Zettel ziehen und auf der Party einfach laut in den Raum rufen. Sagen Sie mir dann, was passiert ist.

1 – „Wer Rauchverbot fordert hat nix verstanden.“

2 – „Und am allerwenigsten verstanden hat Mikki-Leitner.“

3 – „Ein DJ ist keine Jukebox.“

4 – „Rammstein sind keine Nazis, das glaubt nicht mal Farin Urlaub.“

5 – „Farin Urlaub ist kein Punk. Das glaubt nicht mal Karl Moik.“

6 – „Fr. Rudas und Buzi Pelinka sollen sich eine Watschn von meinem Opa abholen. Sagt Freund C. L.“

7 – „Wer nicht mit Essen spielt verpasst was.“

8 – „Nicht mit Essen spielen hilft Afrika auch nicht, genauso wenig wie aufessen.“

9 – „Und red mir mein Fleisch nicht schlecht.“

10 – „Standard.at-User haben noch einen zweiten Tab mit krone.at offen, um auf beiden Portalen mitkommentieren zu können.“

11 – „ „Der Ami“ ist nicht blöd und fett.“

12 – „Jetzt mal ehrlich: 250 Millionen dumme Fettklöse?“

13 – „Ich trinke nie wieder Alkohol.“

14 – „Stefan Raab, Michal Mittermeier und dieser Dings sind nicht lustig.“

15 – „Georg Schramm auch nicht. Aber das will der gar nicht sein.“

16 – „Wer bei Georg Schramm, Hagen Rether, Alfred Dorfer oder Roland Düringer an der falschen Stelle lacht, dem sollte das Wahlrecht entzogen werden.“

17 – „Und ich bestimme welche Stellen die richtigen sind.“

18 – „Das Stéphane Hessel für ein Feuilleton-Erdbeben sorgen konnte, nur weil er völlig selbstverständliche Dinge in „Empört euch“ zusammengefasst hat, ist der eigentliche Skandal und zeigt wie notwendig sein Büchlein tatsächlich war. “

19 – „Und nennt mich nicht Wutbürger“

20 – „How I met your mother? Ernsthaft? Sicher nicht.“

21 – „www.gidf.de

22 – „Jedes Mal, aber wirklich jedes Mal, wenn ich jemanden treffe, der mir zwanghaft seine Meinung aufdrücken will, dann ist das ein Vegetarier oder ein Radiohead-Fan. Was stimmt nicht mit euch?“

23 – „Schusswaffen sind widerlich. Auch als Feuerzeug-Attrappe oder im Schützenverein.“

24 – „Im Club ein Song zwei Mal hintereinander spielen ist NICHT lustig.“

25 – „Hast du auch so Angst vor dem Islam?“

26 – „So Angst vor dem Islam?“

27 – „Furchtbare Angst vor dem Islam?“

28 – „95 Prozent aller Jugendlichen hören laut der Shell-Studie nicht hin, wenn Politiker sprechen, weil diese nichts sagen würden. Heißt: 95 Prozent aller Jugendlichen sind schlauer als ihre Eltern.“

29 – „Die Verwendung des Wortes „alternativlos“ muss unter Strafe gestellt werden.“

30 – „Es gab 1928 schon einmal eine Finanzkrise.“

31 – „In den USA wurden Erbschafts- und Einkommenssteuer drastisch erhöht, und Superreiche mussten ihr Vermögen zwangsweise dem Staat geben. Das war im Jahr 1933. Was hatten wir dazu im Vergleich? Ganz genau.“

32 – „Und nicht ganz eine Generation später? Ganz genau.“

33 – „Facebook muss für euch gar nichts tun. Ihr seid nicht deren Kunde.“

34 – „Wenn Facebook ein Bauernhof wäre, dann wären die Firmen die Städter auf Sommerfrische und ihr die Tomaten und Rüben.“

35 – „Der Satz „Bist du öfters hier?“ ist ein Klassiker, als solcher zeitlos und wird immer gerne gehört.“

36 – „Julian Assange gibt geheime Informationen von Regierungen und Firmen an die Bürger und ist Staatsfeind Nummer eins.“

37 – „Mark Zuckerberg gibt geheime Informationen von Bürgern an Unternehmen und Regierungen und ist ein Volksheld.“

38 – „Trotz allem: Google, Facebook, Twitter, Apple, Instagramm, 4square, tumblr… sind nicht böse, so lange man vernünftig damit umgeht. Sie können nützlich sein.“

39 – „Liebe Männer, die ihr gerne Kosenamen hergebt und liebe Frauen, die ihr eure Avatare selber benamst: Bambi war ein Bub. Ein Junge. Ein Männchen! Im Film und im Buch.“

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