Seehofer will die Maut an der Umweltfreundlichkeit der Autos orientieren.
 

Neues CSU-Konzept für Ausländer-Maut in Deutschland

Die CSU erwägt zur Umsetzung ihrer Pläne für eine deutsche Pkw-Maut für Ausländer eine Reform der Kfz-Steuer, um inländische Autofahrer zu entlasten. CSU-Chef Horst Seehofer sagte dazu dem „Handelsblatt“ vom Donnerstag, wenn über die Steuer eine Maut von hundert Euro kompensiert werde, gehe es um die Frage, „wie wir diejenigen entlasten, die heute schon weniger… Artikel ansehen

23.04.2014 APA

Die CSU erwägt zur Umsetzung ihrer Pläne für eine deutsche Pkw-Maut für Ausländer eine Reform der Kfz-Steuer, um inländische Autofahrer zu entlasten. CSU-Chef Horst Seehofer sagte dazu dem „Handelsblatt“ vom Donnerstag, wenn über die Steuer eine Maut von hundert Euro kompensiert werde, gehe es um die Frage, „wie wir diejenigen entlasten, die heute schon weniger als 100 Euro Kfz-Steuer zahlen“.

Konkretes Konzept soll erst nach Europawahl vorgelegt werden

Aus CSU-Kreisen hieß es dem Bericht zufolge, es sei im Gespräch, einen Teil der Kfz-Steuer zur Abgabe umzugestalten. Das konkrete Konzept stehe aber noch aus, berichtete die Zeitung. Es solle erst nach der Europawahl vorgelegt werden, um eine Debatte im Wahlkampf zu vermeiden. Seehofer unterstützt dem Bericht zufolge zudem den Vorschlag von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), eine Maut an der Umweltfreundlichkeit der Autos zu orientieren.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident will Reparaturmaßnahmen-Fonds einrichten

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) hatte hingegen in den vergangenen Tagen vorgeschlagen, von allen Autofahrern eine Abgabe zu erheben und die Einnahmen in einen Fonds einzuzahlen, um daraus Reparaturmaßnahmen zu finanzieren. Als Größenordnung schlug er 100 Euro pro Jahr vor. Die Bundesregierung in Berlin lehnte die Vorschläge ab.

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