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GM-Manager Mark Reuss: "Wir tragen noch viel Gepäck mit uns herum"
 

„Neuer“ GM-Konzern kämpft weiter mit fallenden Marktanteilen

Marktanteil in den USA verharrt bei 18 Prozent – Chevrolet bleibt Sorgenkind bei General Motors

14.01.2014 APA

Der „neue“ GM-Konzern kämpft in seinem wichtigen Heimatmarkt weiterhin mit stagnierenden bis weiter fallenden Marktanteilen. In den vergangenen zwei Jahren hat der weltweit zweitgrößte Autobauer nach Toyota und vor Volkswagen seine Produktpalette erneuert. Neue Modelle ersetzten alte Wagen, die für 70 Prozent des Absatzes in den USA standen. Noch ist dieses Unterfangen aber nicht mit erfolg gekrönt: Der Anteil in den USA verharrte 2013 auf dem Niveau von 2012 bei knapp 18 Prozent. 2011 waren es noch fast 20 Prozent.

Kundenvertrauen muss erst zurückgewonnen werden

Die Opel-Mutter räumt ein, dass es wohl noch dauern wird, bis das verlorene Vertrauen bei Konsumenten zurückgewonnen werden kann. Es ist nicht lange her, da galten Modelle von GM noch als mäßig zuverlässig. Marktanteilsgewinne kämen daher nicht über Nacht, so Mark Reuss, der bei GM für die Produktentwicklung zuständig ist, in Detroit. „Wir tragen noch viel Gepäck mit uns herum.“

Umsatzrendite im 3. Quartal 2013 bei mehr als 9 Prozent

Die Umsatzrendite habe aber im dritten Quartal 2013 bereits bei mehr als 9 Prozent gelegen, betont der GM-Manager. Das sei viel für das Unternehmen. Insgesamt geht es GM mittlerweile wieder deutlich besser, nachdem der Konzern 2009 in der Weltwirtschaftskrise Insolvenz anmelden musste und nur dank staatlicher Hilfen aus Washington überlebte. In einem bis dahin beispiellosen Verfahren hatte GM damals während der Blitzinsolvenz vor der Rückkehr an die Börse Altlasten abgeschüttelt. Mehrere Fabriken wurden geschlossen und die Zahl der US-Marken verringert – nur Chevrolet, GMC, Buick und Cadillac blieben. Inzwischen steht der Konzern wieder besser da.

Chevrolet bleibt GMs Sorgenkind

Die GM-Marke Chevrolet bleibt ein Sorgenkind. Trotz neuer Modelle ist der US-Marktanteil von „Chevy“ in den vergangenen beiden Jahren von 13,9 auf nur noch 12,5 Prozent geschrumpft. „Chevrolet muss wirklich sehr kämpfen“, sagt Larry Dominique, ein früherer Nissan-Manager, der jetzt dem Leasing-Anbieter ALG vorsteht.

 

 

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