Spindelegger und Faymann bei der Pressekonferenz zur Neuauflage der Koalition.
Den Autofahrerinnen und Autofahrern ist das Lachen vergangen.
 

Neue Regierung: ARBÖ fordert Einberufung einer Arbeitsgruppe

Der ARBÖ sieht Versprechen der neuen Regierung gebrochen und fordert die Einberufung einer Arbeitsgruppe.

13.12.2013 APA

Die neue österreichische Regierung steht fest. Die überraschenden Personalentscheidungen dominieren die derzeitige Berichterstattung, Inhalte werden zur Nebensache. Noch vor der Bekanntgabe des neuen Teams, sind die politischen Vorhaben für die nächsten fünf Jahre durchgesickert – darunter die bevorstehende Erhöhung von Steuern und Abgaben für Autofahrer.

ARBÖ sieht Versprechen gebrochen

Die Reaktion von ARBÖ-Generalsekretär Mag. Gerald Kumning fällt dementsprechend negativ aus, „die neue Regierung macht genau das, was sie versprochen hat nicht zu tun und will den Autofahrern und den Pendlern unter dem Deckmantel Ökologisierung der Normverbrauchsabgabe (NoVA) und Motorbezogenen Versicherungssteuer wieder ins Geldbörsel greifen. Budgetlöcher auf dem Rücken der Autofahrer oder einer anderen Mobilitätsgruppe neu zu definieren bzw. zu stopfen, das ist nicht im Interesse des ARBÖ“.

Forderung nach Arbeitsgruppe

Um die Leistbarkeit der Mobilität zu gewährleisten fordert der ARBÖ zu einem Umdenken der Politiker und fordert eine „zukunftsorientierte Verkehrspolitik“, diese müsse die Zweckbindung der Autofahrergelder für die Finanzierung der Straßeninfrastruktur beinhalten. Der Generalsekretär fordert außerdem die Einberufung einer Arbeitsgruppe. „Wir haben mittlerweile in Österreich beim Kauf eines Fahrzeuges schon so hohe Besitz- und Zulassungssteuern ohne überhaupt einen Meter gefahren zu sein. Die Regierung wäre gut beraten, eine Arbeitsgruppe zum Thema „Mobilität und innovative Verkehrspolitik“ einzusetzen, in der die Interessensvertretungen miteinbezogen werden“, so Kumning.

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  • Han Solo

    Vor allem der Autokauf ist in Österreich so teuer wie vermutlich sonst nirgends. Und jetzt langt die Regierung nochmal zu …

  • Jürgen Witkowski

    Warum sollen Wir deutschen Autofahrer immer Melkkuh der Nation sein….
    Das ist doch gut für die allzu umweltbewusste Alpenrepublik, die Ihre Nachbarn jahrelang unter dem Deckmantel des Umweltschutzes mit Ökopunkten und auch Heute noch Maut terrorisiert hat…..
    So ist es halt, wenn es selbst an den Geldbeutel geht, wird gejammert…..
    Vielleicht kommt in Deutschland auch die Autobahnmaut, das ist der Dank fürs Pickerl und äußerst gerechtfertigt…….

    • Han Solo

      Vergleich doch mal die Neuwagenpreise in Deutschland mit denen in Österreich. Wenn du als Deutscher eine Autobahnvignette für ein Jahr in Österreich kaufst, zahlst du knapp über 80 Euro. Wenn ich einen Neuwagen in Österreich kaufe, zahle ich einige tausend Euro mehr als in Deutschland …

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