© Bild: Tannen Maury / EPA / picturedesk.com
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Neue GM-Chefin ist die mächtigste Managerin der Welt

Laut US-Wirtschaftsmagazin „Fortune“ ist GM-Chefin Mary Barra die mächtigste Managerin der Welt.

08.02.2014 APA

Die neue General Motors-Chefin Mary Barra steht an der Spitze einer vom US-Wirtschaftsmagazin „Fortune“ erstellten Liste der mächtigsten Managerinnen der Welt an. Die 52-Jährige war auch schon auf der „Forbes“-Liste der 50 mächtigsten Frauen der Welt vertreten. Im „Fortune“-Ranking belegt Barra den ersten Platz vor der Chefin des US-Technologiekonzerns IBM, Ginni Rometty, auf Platz zwei und Indra Nooyi, Chefin von PepsiCo,

Barra seit Mitte Jänner GM-Chefin

Barra hatte Mitte Jänner als erste Frau die GM-Führung übernommen. GM war damit der erste große Autokonzern überhaupt, der eine Frau an die Unternehmensspitze berief. Die Managerin war zuvor schon mehr als 30 Jahre bei dem Autobauer aus Detroit beschäftigt und hatte sich zielstrebig im Konzern nach oben gearbeitet. Sie saß in den vergangenen Jahren auch im Aufsichtsrat von Opel.

Wieder schwarze Zahlen bei GM seit 2010 – 2013 Umsatzplus von 2 Prozent

Mitte 2009 hatte die US-Regierung GM auf dem Höhepunkt der Wirtschafts- und Finanzkrise mit knapp 50 Milliarden Dollar (heute 36,3 Milliarden Euro) vor dem Aus bewahrt. Durch die Rettungsaktion wurde der Staat mit einem Anteil von rund 60 Prozent Mehrheitsaktionär bei dem Autobauer. Im Jänner verkündete das Finanzministerium in Washington, die letzten verbliebenen GM-Aktien verkauft zu haben. Insgesamt machte der Staat mit der Rettung rund zehn Milliarden Dollar Verlust. Seit 2010 schreibt GM wieder schwarze Zahlen, vor allem in Nordamerika boomt die Nachfrage. 2013 konnte General Motors seinen Umsatz dank des starken Nordamerika-Geschäfts um zwei Prozent auf 155,4 Milliarden Dollar steigern. Der Konzerngewinn ging aber von 4,9 Milliarden Dollar im Jahr 2012 auf 3,8 Milliarden Dollar zurück. Verantwortlich waren schwächere Zahlen aus dem Südamerika-Geschäft und von GM International, das unter anderem China, Indien und den Nahen Osten abdeckt. Im Europageschäft mit den Marken Opel und Vauxhall kämpft GM dagegen weiter mit Verlusten.

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