© Bild: Olivier Hoslet / EPA / picturedesk.com
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Neue EU-Vorgaben sollen Auto-Lärm um ein Viertel verringern

Bis 2024 sollen Durchschnittsautos nicht lauter als 68 – statt wie heute 74 – Dezibel sein. Entsprechende Vorgaben wurden vom Europaparlament am Mittwoch endgültig verabschiedet

02.04.2014 APA

Am Mittwoch verabschiedete das Europaparlament in Brüssel neue Vorgaben zur Verkehrslärmreduzierung. Nach Angaben der EU-Kommission wird die Belästigung durch Fahrzeuglärm durch die neuen Regeln um etwa ein Viertel verringert. Die Bürger sollen dadurch vor gesundheitlichen Schäden geschützt werden.

Bis 2024 sollen Durchschnittsautos nicht lauter als 68 dB sein

Durschnittsautos sollen laut Parlament bis zum Jahr 2024 nicht mehr lauter als 68 Dezibel (dB) statt der heutigen 74 Dezibel sein. Die Industrie muss die neuen Lärmgrenzen zwischen Juli 2016 und 2024 nach und nach umsetzen. Zum Vergleich: Ein normales Gespräch spielt sich bei etwa 55 dB ab, ein Presslufthammer kann etwa 90 Dezibel an Krach erzeugen. Kunden sollen sich zudem künftig schon beim Autokauf über die Lautstärke ihres Gefährts informieren können.

Akustische Warnsysteme für leise Fahrzeuge sollen bis 2019 Pflicht werden

Sorgen bereiten den Abgeordneten indes sehr leise Hybrid- oder Elektrofahrzeuge. Damit Fußgänger und Radfahrer die Fahrzeuge besser hören, sollen akustische Warnsysteme für neue Modelle ab Juli 2019 zur Pflicht werden, für Neuwagen ab 2021.

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