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Toyota Prius Plug-in Hybrid: Sparsam und umweltlieb

Der neue Toyota Prius Plug-in Hybrid will unter anderem mit einer größeren Batterie punkten. Mehr Leistung und mehr rein elektrische Kilometer sind die Folge.

30.03.2016 radical mag

Gut, man kann sich da schon Gedanken darüber machen, wie das so ist mit dem realen, realistischen Verbrauch von Plug-in-Hybriden. Aber Norm ist nun halt einmal Norm, und nach ebendiesen Normen sollen es beim neuen Prius Plug-in-Hybrid nur gerade 1,4 Liter auf 100 Kilometern sein. Das ist eine feine Sache, eigentlich, das ist Fortschritt, das ist gut für die Umwelt und auch noch das Klima, auch wenn es nur auf dem Papier stattfindet. Bisher waren es – auf dem Papier – 2,6 Liter, jetzt gehört der Toyota mit seinen 32 Gramm CO2/km zu den umweltfreundlichsten Fahrzeugen überhaupt.

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© Bild: Werk

Prius Plug-in Hybrid: Reichweite, Ladedauer und Co

Aber man darf Toyota schon auch attestieren, dass die neue Version des Plug-in-Hybriden technisch grundlegend verbessert wurde. Die Lithium-Ionen-Batterie ist größer, 8,8 kWh jetzt, das ermöglicht den reinen Strombetrieb auf über 50 Kilometern (bisher: 25 km); die E-Höchstgeschwindigkeit liegt jetzt bei 135 km/h (bisher: 100 km/h). Ansonsten ist das Spiel aus dem Prius bekannt, der 1,8-Liter-Vierzylinder soll dank Atkinson-Zyklus und besserer Abgasrückführung einen Wirkungsgrad von 40 Prozent aufweisen, was für einen Benziner ein fast schon wundersamer neuer Rekord wäre (kommt halt auch darauf an, wann, wo und wie gemessen wird). Optisch und innen ist alles wie beim „normalen“ Prius, der nicht an der Steckdose aufgeladen wird. Übrigens: 2,3 Stunden braucht es für die volle Ladung. 2017 soll der Plug-in-Prius nach Europa kommen. Es ist zu hoffen, dass es nicht wieder wie beim auslaufenden Modell nur eine Kleinstserie für Gutmenschen sein wird.

Vielen Dank für diesen Beitrag an die Kollegen von radical-mag.com

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