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Porsche 911 RSR: Es ist angerichtet

Erfolgreich will man mit dem neuen Porsche 911 RSR sein. Selbstverständlich. Allein sein Äußeres zeigt uns, dass die Voraussetzungen dafür gegeben sind.

17.11.2016 Press Inform

Zurück zum Erfolg will man mit dem neuen Porsche 911 RSR. Der GT-Bolide soll bei Langstreckenrennen und vor allem bei den 24 Stunden von Le Mans in seiner Klasse der Konkurrenz endlich wieder davonfahren. Das Chassis des Boliden besteht aus einer Aluminium-Stahl-Verbundbauweise, vorne ist eine Doppelquerlenkerachse mit Vierwege-Schwingungsdämpfern und doppelten Schraubenfedern (Haupt- und Hilfsfeder) verbaut. Hinten sorgt eine Doppelquerlenkerachse, die an einem Hilfsrahmen befestigt ist, mittels Vierwege-Schwingungsdämpfern und ebenfalls doppelten Schraubenfedern für Traktion.

Porsche 911 RSR, das Herz schlägt höher

Den Fans des frei atmenden Saugmotors wird beim neuen Porsche 911 RSR das Herz aufgehen. Da das LM-GTE-Reglement die Drehmoments- und Leistungsentwicklung aufgeladener Motoren und klassischer Sauger angleicht, haben sich die Zuffenhausener für Letzteren entschieden. Abhängig von den Ansaugluft-Restriktoren leistet das wassergekühlte Aggregat bis zu 375 kW / 510 PS. Geschalten wird mit einem sequentiellen Sechsgang-Getriebe, das per Schaltwippen am Lenkrad betätigt wird.

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© Bild: Werk

Aerodynamik wird großgeschrieben

Der neue Motor hat mehrere positive Effekte auf die Aerodynamik des RSR. Ein größerer Diffusor und ein Heckspoiler, der sich an der Flosse des LMP1-Le-Mans-Siegers Porsche 919 Hybrid orientiert, sorgen für mehr Abtrieb und eine verbesserte aerodynamische Effizienz. Doch nicht nur die Karosserie wurde grundlegend verändert, auch die Technik. Im Zentrum steht auch hier die Effizienz.

Die Summe der einzelnen Details

Die Entwickler haben sich bei dem 1.243 Kilogramm schweren Rennwagen vieler Kleinigkeiten angenommen: unter anderem einer ergonomischen Sitzposition (dank verstellbarer Pedale), leichter ablesbaren Displays und heller leuchtenden LED-Scheinwerfern. Um erfolgreich zu sein, muss die Abstimmung des Autos passen. Auch hier sollen die Ingenieure mit dem neuen 911 RSR schneller und mit deutlich weniger Aufwand als bisher das optimale Setup finden. Damit das erreicht werden kann, muss die Basis passen und wie gewünscht auf die Änderungen reagieren. Um diesen Kunstgriff zu vervollständigen haben die Porsche Motorsport-Techniker viele Simulationen laufen lassen und haben einige Testrunden gedreht.

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© Bild: Werk

Premiere für den neuen Porsche 911 RSR in Daytona

Um den GT-Rennwagen fit für die kommende Saison zu machen, war die Meinung aller Teammitgliedern wichtig: Natürlich auch die der Mechaniker. Denn zu einem erfolgreichen Auto gehören auch kurze Arbeitszeiten, um eine Änderung vorzunehmen. Ganze Teile der Kohlefaser-Karosserie lassen sich dank Schnellverschlüssen, wie man sie von Motorhauben kennt, in Windeseile austauschen und so Boxenstopps, die oft über Sieg und Niederlage entscheiden, auf ein Minimum verkürzen. Seinen ersten Einsatz feiert der Porsche 911 RSR bei den 24 Stunden von Daytona.

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