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Mini Cabrio, wo ist die Konkurrenz?

Das Mini Cabrio wird ab 2016 die Stammkundschaft erfreuen und auch neue Kunden wird das Spaßmobil überzeugen. Die Konkurrenz fehlt, irgendwie.

23.10.2015 Press Inform

Das Mini Cabrio in der 3. Generation ist da und weiterhin ist klar, Fahrspaß und Sonnenstunden sind die fixen Begleiter des kleinen Flitzers. Die technischen Dreingaben des Mini Cabrios sind bekannt und augenscheinlich sehr erfolgreich. Das Dach lässt sich erstmals vollelektrisch öffnen. Bis zu einer Geschwindigkeit von allerdings überschaubaren 30 km/h geschieht das in 18 Sekunden. Der vordere Teil des strammen Stoffverdecks lässt sich für kühle Temperaturen zudem als Schiebedach öffnen. Das bietet so kein anderes Cabrio und ist nicht nur im Winter ein echter Frischluftgewinn.

MINI-Cabrio-(8)
© Bild: Werk

Mini Cabrio ist länger geworden

Besonders bei den trendigen Damen aus den europäischen Metropolen ist das Mini Cabrio seit Jahren ein Erfolgsmodell. Kein Wunder, denn die Konkurrenz ist dünn gesät und beschränkt sich in erster Linie auf Targa-Modelle wie den Fiat 500 C und den Citroen DS3. Vorbei ist es bei der neuesten Generation des Mini Cabrios allerdings mit den bunten Dächern. Das schwarze Stoffdach ist obligatorisch und lässt sich allenfalls mit einem überdimensional eingewebtem Union Jack auf der Außenhaut aufpeppen. Im Vergleich zum Vorgänger ist das Mini Cabrio in Länge und Breite deutlich gewachsen. Die knapp zehn Zentimeter mehr an Länge sowie das Plus an Randstand und Spur machen sich im Innenraum angenehm bemerkbar. Auch das Ladevolumen ist mit 160 bis 215 Liter größer als bisher. Wem das nicht reicht, der nutzt die getrennt umlegbare Rückbank zum Transport größerer Gegenstände. Zugelassen ist das Mini Cabrio auf bis zu vier Personen, wobei die Rückbank dann wohl doch zumeist für Einkäufe und sonstiges verwendet wird.

MINI-Cabrio.-Easy-Load-Funktion
© Bild: Werk

Drei Motorenvarianten wählbar

Das 3,82 Meter lange Mini Cabrio kommt zunächst in drei Motorvarianten auf die verschiedenen Märkte. Basismodell ist der 116 PS starke Cooper D, der besonders mit einem winzigen Normverbrauch von 3,8 Litern Kunden locken dürfte. Da sich die Kombination aus Cabrio und Selbstzünder bei vielen Sonnenanbetern jedoch schwer tut und der Fahrspaß gerade oben ohne im Vordergrund steht, dürften sich der 136 PS starke Mini Cooper und das 192 PS starke Topmodell des Mini Cooper S einer deutlich größeren Beliebtheit erfreuen. Dank 300 Nm maximalem Drehmoment schafft der Cooper-S-Fronttriebler den Spurt 0 auf Tempo 100 in 7,2 Sekunden und schafft 230 km/h Spitzengeschwindigkeit. Der Normverbrauch liegt dabei zwischen 5,6 und 6,1 Litern Super. Bei allen Modellen hat der Mini-Fan die Wahl zwischen manueller Sechsgang-Handschaltung und einer ebenfalls sechsstufigen Sechsgangautomatik. Das Einstiegsmodell des 101 PS starken Mini One und das 231 PS starke Sportgeschoss des offenen John Cooper Works dürften jedoch nicht lange auf sich warten lassen.

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