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Mercedes E-Klasse All-Terrain: Mit Luft nach oben und unten

Mercedes nimmt mit der E-Klasse All-Terrain erstmals einen Crossover in sein Sortiment auf. Ab 2017 werden damit die ersten Ausflüge ins Gelände stattfinden.

21.09.2016 Press Inform

Die Anfänge dieser seltsamen Fahrzeuggattung kommen aus den USA. Hier gab es bereits in den 70er Jahren Kombimodelle, die mit mehr Bodenfreiheit, Allradantrieb und Planken rundum zu Crossovern wurden, um Feldwege zu erklimmen und Boote zu bewegen. Audi brachte den Trend mit den Allroad-Modellen von A6 und später A4 nach Europa; andere zogen nach und nun springt auch Mercedes auf den Trend auf. Denn unter dem Strich ist der neue E-Klasse All-Terrain ein E-Klasse T-Modell mit den bekannten Kombitugenden wie viel Platz, Variabilität und Nutzlast. Dazu kommen Allrad, graue Planken und das war’s. Ähnliches gilt ja auch für den neuen Volvo V90 Cross Country.

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© Bild: Werk

Luft nach oben, bei der Mercedes E-Klasse All-Terrain

Auffälligstes Merkmal sind beim Mercedes All-Terrain, wie bei der Konkurrenz, die dunklen Kunststoffleisten rundum sowie rustikal anmutende Stoßfänger an Front und Heck. Der Marktstart ist in Sachen Antrieb überaus müde. Zunächst ist der All-Terrain nur als Mercedes E 220d 4matic mit einem 194 PS starken Vierzylinder-Diesel zu bekommen. Er schafft 232 km/h Höchstgeschwindigkeit und verbraucht 5,2 Liter Diesel auf 100 Kilometern. Der bekannte Dreiliter-Diesel und weitere Benziner sollen ihm folgen. Der E-Klasse All-Terrain ist nur als Kombiversion mit Luftfederung verfügbar und ist serienmäßig mit einzeln schaltbaren Fahrprogrammen ausgestattet, die Motor, Getriebe, ESP und Lenkung beeinflussen. Dank Luftfederung sind drei Niveaulagen von 0 bis +35 mm möglich. Unabhängig vom Fahrprogramm lässt sich das höchste Niveau auch manuell mit Hilfe der Niveautaste auf der Mittelkonsole anfahren.

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© Bild: Werk

Der Unterschied zum E-Klasse T-Modell

Im Vergleich zum E-Klasse T-Modell steht die E-Klasse All-Terrain 29 Millimeter höher – 14 mm sind auf die Reifen mit größerem Höhen-/Breitenverhältnis und 15 mm auf das höhere Normalfahrniveau der Luftfederung zurückzuführen. Die Bodenfreiheit liegt zwischen 12 und knapp 16 Zentimetern. Seine Weltpremiere feiert der Allradler Ende September auf dem Pariser Autosalon; Marktstart ist im Frühjahr 2017.

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