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Die neue Mercedes E-Klasse, bei Aufpreis Bling-Bling

Die ersten Bilder der Mercedes E-Klasse waren noch unter dem Deckmantel des Erlkönigs, jetzt also Aufnahmen vom Innenraum und die zeigen die luxuriöse Seite der Limousine, gegen Aufpreis.

09.12.2015 Press Inform

Im Jänner 2016 feiert die neue Mercedes E-Klasse auf der Detroit Motorshow ihre Premiere, äußerlich halten sich die Schwaben noch bedeckt, die Prototypen sind im Mantel des Erlkönigs verhüllt. Innen gibt sich Mercedes hingegen aufgeschlossen und lässt einen ersten Blick zu. Selbstverständlichkeiten wie die LED-Scheinwerfer, animierte Instrumente und ein Navigationssystem sind nicht serienmäßig. Besonders spektakulär wird bei entsprechenden Sonderausstattungen jedoch ihr Innenraum. Damit greift das schwäbische Oberklassemodell sogar die große Schwester Mercedes S-Klasse an. Das gilt abgesehen vom deutlich verlängerten China-Modell, der erst Anfang 2017 in den Handel kommt, zwar nicht für die Platzverhältnisse, jedoch insbesondere für die vielfältigen Komfortausstattungen. So viel Luxus hat es in dem umkämpften Premiumsegment bisher noch nicht gegeben. Die Messlatte liegt hoch für die Nachfolgegenerationen von BMW 5er und Audi A6, die beide Anfang bzw. Mitte 2017 auf die internationalen Märkte kommen oder Cadillac CTS und Jaguar XF.

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© Bild: Werk

Mercedes E-Klasse ohne Touchscreen

Zentrales Element des E-Klasse-Innenraums sind die beiden 12,3 Zoll großen Flachbildschirme, die hinter einer durchgehenden Glasscheibe beinahe frei im Armaturenbrett schwebend wirken. Die Darstellung der Anzeigen ist dabei Dank 1920×720 Pixeln schärfer denn je. Die drei verschiedenen Anzeigemodi lassen sich über den Dreh-Drück-Steller auf der breiten Mittelkonsole oder über die beiden Touch-Controller im Lenkrad bedienen. Neben der klassischen Darstellung der Instrumente über zwei projizierte Runduhren gibt es eine leicht sportliche Variante und eine dritte Anzeigeversion mit einem Zentralelement und zwei variablen Informationsrollen links und rechts, auf denen sich Radiosender ebenso wie Navigationsdetails oder der Bordcomputer anzeigen lassen. Im Unterschied zu BMW 5er und Audi A6, die in ihrer nächsten Generation Touchfunktionen auf den Bildschirmen haben werden, bleibt der Fingereinsatz der Bedienfläche über dem Controller auf der Mittelkonsole vorbehalten. Die zahlreichen Elemente der stimmungsvollen Ambiente-Beleuchtung lassen sich in 64 Farben variabel einstellen. Weniger schön: die beiden 12,3 Zoll großen Bildschirme sind nur gegen Aufpreis zu bekommen. In der Basisversion gibt es für die kommende E-Klasse normale Rundinstrumente mit einem digitalen Multifunktionsdisplay dazwischen. Rechts daneben wirkt ein 8,4 Zoll großer Bildschirm dann eher wie ein Fremdkörper. Selbst das Basis-Navigationssystem kostet Aufpreis.

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© Bild: Werk

Neue Sitze sollen Komfort steigern

Das Platzangebot in der E-Klasse der neuen Generation W 213, die im April in den Handel kommt, ist weitgehend mit der aktuellen Variante identisch. Die fünf Zentimeter mehr Radstand kommen nur marginal dem Platz im Fond zugute. Platzangebot für Kopf, Ellenbogen und Beine sind jedoch ohnehin gut. Hier machen sich die deutlich bequemeren Sitze bemerkbar, die sich auf Wunsch nicht nur beheizen lassen. Wer die richtigen Kreuze in der langen Aufpreisliste macht, bekommt nicht nur beheizte Paneele in den Türtafeln vorne und hinten, sondern jeweils auch eine Sitzklimatisierung. Für die vorderen Passagiere verfügen die komplett neu gestalteten Sitze in der höchsten Ausstattungsvariante zudem über eine Massagefunktion, die jene der aktuellen Mercedes S-Klasse noch in den Schatten stellen soll. Verschwunden ist bei den Frontsitzen die so genannte Leiste, die beim Ausfahren der verstellbaren Oberschenkelauflage entstand. Hier sorgt ein neues Rollensystem für Abhilfe. Etwas zu viel des Guten sind die vier runden Lüftungsdüsen in der Mittelkonsole. Zwei weniger hätten es auch getan. Neu ist das Burmester 3D-Soundsystem, das unter anderem über vier Dachlautsprecher verfügt und die Insassen mit bis zu 1.450 Watt beschallt.

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