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Maserati Levante. SUV. Diesel. Sinnfrage

Bereits im Frühling 2016 wird wohl der erste Maserati Levante beim Händler stehen. Peter Ruch sagt uns, was er vom italienischen edel SUV hält.

22.02.2016 radical mag

Es stimmt uns immer wieder traurig, wenn wieder ein Hersteller vom rechten Glauben abfällt, seine Seele verkauft. Ja, der Mammon, bei Porsche finanziert die Nutzfahrzeugabteilung alles andere, Cayenne und Macan haben dem Image der Marke nicht geschadet – und deshalb müssen die Stuttgarter alleweil als Beispiel hinhalten, wenn wieder ein Hersteller ohne jegliche «Geländewagen»-Tradition/Kompetenz sich aufs SUV-Parkett wagt, Jaguar, Bentley, bald auch noch Aston Martin, Rolls-Royce, Lamborghini. Und jetzt halt auch Maserati.

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© Bild: Werk

Maserati Levante, auch als Diesel

Es war schon lange klar, dass der Levante kommen würde; 2003 gab es den ersten Versuch, Kubang genannt – hätten die Modenesen den gebaut, dann würde ihre Welt heute wohl anders aussehen (und die von Alfa auch, die damals gleichzeitig in Genf den Kamal vorgestellt hatten). Aus dem Kubang wurde der Levante, aus einem ganz eigenständigen Produkt ein Ableger des Jeep Grand Cherokee (allerdings mit Alu-Karosse), und natürlich wird es auch einen Diesel geben. Maserati, SUV, Diesel, ach, was ist aus der Auto-Welt geworden.

Ab Frühling 2016 beim Händler?

So richtig ins Detail wollen die Italiener noch nicht gehen, sie zeigen jetzt mal erste Bilder, erzählen, dass es eine Luftfederung geben wird und die bekannte 8-Gang-Automatik; ansonsten halten sie sich in Sachen Antrieb, Maße, Innenleben, Gewicht mit Infos noch zurück. Und dies, obwohl die Produktion im Turiner Mirafiori-Werk anscheinend bereits angelaufen ist und die ersten Exemplare bereits diesen Frühling bei den Händlern stehen werden. Wahrscheinlich in China, dort sucht die Marke ihr Heil, was aber in den vergangenen zwei Jahren gut zu funktionieren schien.

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© Bild: Werk

Cayennejukeghibli

Wir sehen: halt noch so ein SUV. Noch so einen Koloss, dessen Sinn sich uns nicht ergründet, weil wir einfach nicht verstehen wollen, weshalb man 2kommaviel Tonnen mit miserabler Aerodynamik, minimaler Fahrfreude, beschissenen Platzverhältnissen und exzessivem Verbrauch auf die Suche nach einem Parkplatz in der Nähe der schicken Geschäfte in der Innenstadt schicken sollte. Das Design erinnert stark an den Cayenne, hat einige Elemente von Infiniti und des Nissan Juke (nein, das ist nicht als Lob zu verstehen) sowie noch ein bisschen Ghibli/Quattroporte in sich. Die Scheiben sind im Verhältnis zu den Blech-, sorry, Alu-Flächen winzig, aber das Schießscharten-Feeling scheint ein Muss zu sein in diesem Segment.

Vielen Dank für diesen Beitrag an die Kollegen von radical-mag.com

  • ZAMPANO

    WOBEI: Die teilweise kritisierte Maserati SUV Story ist ja nicht AR-originär. Sondern – mangels eigener red. Ressourcen? – von radical-mag.com geborgt… Diese eidgenössische Provokation scheint zu wirken ;-) Die Austria Schmäh-Zampanos können es dann eh relativieren.

  • EinfachIch

    Hmmm, das ist ein Artikel ganz im Stil der Autorevue der Jetztzeit – keine technischen Details, keine voraussichtlichen Modelle/Preise: nicht informativ, aber leider tendenziös.
    Und: Was soll ein Hersteller machen, wenn ein Markt ein bestimmtes Produkt verlangt? Zusperren, weil das Produkt nicht im Portfolio ist? Oder ein Produkt entwickeln, das der Markt fordert und damit überleben?
    Vielleicht sollten die schreibenden Personen der Autorevue sich auch nach dem Markt orientieren und nicht in Selbstherrlichkeit „einfach nur schreiben“. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Markt a la longue ein Produkt wie die heutige Autorevue goutiert! Das ist nicht das, was der Markt verlangt. Ich weiß das aus dem Freundeskreis, der stets abwinkt, wenn man „Autorevue“ sagt! Schade! War einmal ganz anders!
    PS: nur als Hinweis: es gibt Bleche aus Aluminium, aus Kupfer, aus Eisen! Blech ist nur eine „Produktform“ in und bis zu einer bestimmten Stärke eines metallischen Materials!

    • Stefan Oberhuber

      Sie haben leider so recht mit allem, was Sie schreiben. Auf der anderen Seite ist der Artikel (in der AR-typischen Art) aus dem Herzen geschrieben, und die Kiste ist einfach schiach. Die ganzen Formen haben wir schon irgendwo gesehen, wobei schon der X6 wie ein Ssangyong aussieht. Ergo wollen die Menschen (subjektiv) schiache Kisten, am besten noch in schwarz. Traurig, sehr traurig.
      In meinem Umfeld heißen die Dinger auch nicht SUV, sondern HFP. Steht für Hausfrauenpanzer. :-)

  • Oliver

    Ich finde diesen Artikel absolut voreingenommen und unpassend !

  • Weuzi

    Man kann sich nur wundern wie patschert die Italianis geworden sind. Oder feiert das „grande Casino“ unter Marchionne eine neue Größendimension? Ähnlich wie bei der Alfa Giulia faselt man von Produktionsstart Mitte März und als einzige Verkaufsmaßnahme verschickt man ein paar Bilder an die Presse. Wer außer den armen zwangsbeglückten Händlern soll sich für diese Fahrzeuge interessieren bzw. diese abnehmen? Ohne technische Daten, Farben, Ausstattungen und Preisvorstellungen. Die Giulia ist wenigstens eine Neuentwicklung, dieser da kann sein Indianergesicht trotz Neptundreizack nicht verbergen. Italia Adio!

  • arctic

    @DoNuT_1985:disqus
    Das Gepäck , das du erwähnst passt genauso gut in einen Quattroporte und der ist wirklich eine Augenweide.

  • arctic

    Noch so ein schwindlicher X6 Verschnitt
    5m Karre , kein ordentlicher Platz in der zweiten Reihe und bezogen auf die Aussenmasse ein Mini-Kofferraum.
    Wenn schon SUV , dann richtig wie der neue Volvo XC90 , Grand Santa Fe oder der Q7. Bis zu 7 Sitze oder wirklich grossen Kofferraum. Je nach Bedarf.

    • DoNuT

      Naja, wenn du eine geräumigen SUV willst, kauf einfach einen.

      Wenn der Platz wurscht und das Image wichtiger ist, findet auch ein Maserati seine Käufer.

      Ein Rollcase, Sakko und die Notebooktasche gehen in den Levante locker rein – viel mehr müssen die Dinger ohnehin nicht transportieren – viele Q7 oder XC90 sind mir auch nicht mit 5 Personen plus Gepäck entgegengekommen.

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