1/7
 

Jetzt ist schon wieder einer passiert: Lotus Evora 410

Der neue Lotus Evora 410, das Team in Hethel hat jedes Bauteil überdacht, viel Karbon verarbeitet und bringt 150 Stück pro Jahr auf die Straße.

04.03.2016 radical mag

Es ist jetzt nicht gerade bahnbrechend, was die Engländer mit dem neuen Lotus Evora 410 liefern, aber sie sind halt stetig dran, arbeiten hart, verbessern ihre Produkte ständig, mit Verve. Und setzen das Messer sauber dort an, wo es halt sein muss: Jetzt kommt eben der Evora dran. Und zwar dort, wo es bislang am meisten gehapert hat. Sprich: beim Gewicht. 70 Kilo haben sie ihm abtrainiert – und das ist prozentual doch eindrücklich. Mit 1.325 Kilo tritt der Evora 410 jetzt noch an, das ergibt ein Leistungsgewicht von 3,2 kg/PS – so soll es doch sein bei Lotus.

Lotus-Evora-410 (1)
© Bild: Werk

Der Lotus Evora 410 hat abgespeckt

Erreicht wird dieses Kampfgewicht selbstverständlich durch den vermehrten Einsatz von Karbon, aber Lotus behauptet, jedes Bauteil angefasst und auf Tauglichkeit geprüft zu haben. Zu sehr wollen wir jetzt deshalb nicht ins Detail gehen, die Freaks, die es wirklich interessiert, bestellen dann schon die richtigen Komponenten.

Manuell oder Automatik? Was für eine Frage

Bloß dies noch: 4,1 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100, Vmax bei 300 km/h. Und die Runde auf der hauseigenen Teststrecke in 1,28 Minuten, drei Sekunden schneller als der Evora 400. Es gibt den 410 mit manuellen 6-Gang-Getriebe und auch einer Automatik, aber wer die bestellt, sollte sich vielleicht doch besser nach einem anderen Produkt umsehen, Bentayga zum Beispiel, oder X6.

Lotus-Evora-410 (2)
© Bild: Werk

Ab Sommer auf der Straße

Und der Kenner merkt noch einen Unterschied: ja, er hat 410 anstatt 400 Pferde. Also, wer es genau nimmt: es sind sogar 416 PS. Das musste zur Unterscheidung einfach sein, denn der Evora 410 wird nur 150 Mal pro Jahr gebaut, da braucht es schon noch ein gewisses Extra. Ab Juni ist er zu haben, in England kostet er 79.900 Pfund.

Vielen Dank für diesen Beitrag an die Kollegen von radical-mag.com

Mehr zum Thema
pixel