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Kia Telluride: Luxus und Bling-Bling

Auf der NAIAS 2016 zeigt Kia seine Luxus-SUV-Studie Telluride. In Serie will man ihn nicht schicken, warum eigentlich nicht?

14.01.2016 radical mag

Selbstverständlich ist der Kia Telluride nur ein Konzept. Wir kennen ja die Koreaner, immer zurückhaltend, vielleicht kurz einmal andeuten, was noch möglich wäre, aber dann schön brav in die zweite Reihe zurückstehen. Und niemandem auf die Zehen steigen. Gut, jetzt haben sie Bentley mal kurz gezeigt, wie so eine Ben-Teig-Tasche auch hätte aussehen können, aber sowas bauen, nein, nie, sicher nicht. Und auch dieses Grün, nein, es ist keine Anspielung, beim besten Willen nicht, es gab einfach gerade nichts anderes in der Lackierei. Und überhaupt, irgendwelche Ähnlichkeiten sind rein zufällig, das hat der Designchef von Hyundai/Kia schon beim Ioniq, äh, ja.

Kia-Telluride-Concept
© Bild: Werk

Kia Telluride Concept: Innen Luxus und Hybrid

5,01 Meter lang ist ja schon einmal eine Ansage, genau wie 3,08 Meter Radstand. Und dann ein Innenleben – da würd sich wohl manch ein Scheich oder östlicher Oligarch gerne räkeln. Gut, als Antrieb gibt es halt keinen W12-6-Liter, aber bei den beständig sinkenden Ölpreisen müssen ja auch die üblichen Verdächtigen unter den SUV-Kunden um ihre sonst so fröhlich sprudelnden Einkünfte ein wenig Sorge haben, da passt vielleicht so ein 400-PS-Plug-in-Hybrid ganz gut. Andererseits: so als Begleitfahrzeug würde sich der Kia doch bestens machen, die Leibwächter haben ja so ihre Bedürfnisse bei der Muskelpaketpflege. 22 Zoll scheint das Mode-Maß der Saison zu sein.

Kia-Telluride-Concept (9)
© Bild: Werk

Vorläufig bleibt es bei einer Studie

«Es ist zurzeit nicht geplant» schreibt Kia in der Pressemitteilung, «ein Serienmodell auf Basis des Kia Telluride zu entwickeln». Basis des Telluride ist übrigens der Sorento. Und weiter: «Kia ist aber bekannt dafür, dass neue Serienmodelle häufig an vorangegangene Konzeptfahrzeuge angelehnt sind.» VW hätte übrigens in den USA noch Bedarf an einem mittelgroßen SUV…

Besten Dank an die Kollegen von radical-mag.com

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