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Der neue Ford GT und die Qual der Farbwahl

Den neuen Ford GT 2017 kauft man nicht, vorausgesetzt das Kleingeld ist beisammen, bewerben sich potenzielle Kunden um das Supercar dann erstehen zu dürfen.

13.04.2016 radical mag

Also, ihr braucht diese Zeilen gar nicht zu Ende zu lesen. Sondern könnt gleich sofort weiterklicken auf: fordGT.com. Dort könnt ihr dann euren neuen Ford GT konfigurieren, Farbe, Felgen und so, dann die Bestellung abschicken.

Der Ford GT 2017, vorerst 500 Stück

Ok, ihr habt noch Zeit bis zum 12. Mai, falls die Dame des Hauses doch noch Streifen will auf dem Auto, könnt ihr eure Bestellung auch noch einmal ändern, aber: es kommen vorerst einmal nur 500 Stück auf den Markt. Deshalb ist ein wenig Eile geboten. Anzahlung braucht es keine, nicht wie bei Tesla, aber solltet ihr den Zuschlag erhalten, dann solltet ihr die 450.000 Dollar (ohne Ausstattung und Auslieferung) dann schon bereithalten.

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© Bild: Werk

Keine Chance auf einen Ford GT

Hand aufs Herz, falls ihr doch noch weitergelesen habt: Ihr habt eh keine Chance. Die 500 sind bestimmt schon längst weg. Es liegt ein Stapel Blanko-Schecks in Detroit auf dem Pult von Henry Ford III, und er hat die Qual der Wahl. Sie wahrscheinlich auch längst getroffen. Wobei, vielleicht musste er die eine oder andere Adresse in Panama in den vergangenen Tagen wieder von seiner Liste streichen.

Doch nicht limitiert?

Wählen kann man aus acht Farben und sieben Farben für die Streifen; eine nette Auswahl an Felgen und Interieur-Zeugs gibt es auch. Ford verspricht, dass die Kunden dann auch ein ganz besonderes Erlebnis haben dürfen, Concierge-Service bei der Auslieferung und auch danach. Erfreulich ist, dass Ford jetzt nicht mehr sagt, dass der GT auf 500 Stück beschränkt sein wird; es werden jetzt einfach nicht mehr Bestellungen entgegengenommen, denn mehr als 250 Exemplare pro Jahr geben die Produktionskapazitäten nicht her. Das könnte nun zwar den Enthusiasmus jener Kunden, die den Ford GT nur als Investment sehen, etwas bremsen, doch die Entscheidung ist richtig: es soll ja nicht immer denen, die schon viel haben, immer noch mehr gegeben werden.

Vielen Dank für diesen Beitrag an die Kollegen von radical-mag.com

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