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Dodge Shakedown Challenger: Darf man das?

Zwischen Alt, Neu und Wahnsinn ist der Dodge Shakedown Challenger angesiedelt. Bei der SEMA in Las Vegas ist das customized Fahrzeug zu sehen.

05.11.2016 radical mag

Die Amerikaner sind in solchen Sachen ja schmerzfrei. Aber für einen Europäer ist die Vorstellung schwierig, dass der Hersteller selber einen echten Klassiker nimmt – und für eine Tuning-Show massiv umbaut. «Customizing», also: moderne Technik in einen alten Wagen einbauen, hat in den USA eine lange Tradition – und MOPAR will in dieser Szene künftig mit Anbauteilen und technischen Delikatessen auch mitspielen. Gut, die SEMA in Las Vegas ist auch nicht irgendeine Lokal-Tuning-Turnhallen-Fete, auf der die Miss Bodensee zum Frühschoppen bittet, aber trotzdem: wir hätten den 71er Challenger, der dem Dodge Shakedown Challenger als Basis dient, auch in seiner originalen Form genommen.

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© Bild: Werk

Wo der Dodge Shakedown Challenger seine Ingredienzien hernimmt

Interessant ist sicher, dass sich das manuelle 6-Gang-Getriebe aus der Viper mit dem Original-Motor kombinieren lässt. Den hat man auf 485 PS gebracht (sagt aber nicht, um was es sich genau handelt, könnte durchaus ein «echter» Hemi sein), über einen coolen Scoop mit etwas mehr Frischluft versorgt – und die Abluft entweicht durch eine neue Abgasanlage. Am Fahrwerk wurde geschraubt – und die Bremsen stammen von Brembo. Die 19-Zöller vorne und 20-Zöller hinten stammen aus dem Hellcat-Programm, die Sitze aus der Viper. Und so weiter. Doch die Frage bleibt: darf man das?

Vielen Dank für diesen Beitrag an die Kollegen von radical-mag.com

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