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Neu: Aston Martin DB11, der richtige Weg?

Mit dem Aston Martin DB11 will die englische Traditionsmarke einen neuen Weg einschlagen. Gelingt dieses Vorhaben? Auf dem Autosalon Genf 2016 gibt es einen ersten Ausblick.

02.03.2016 Press Inform

Auf dem Autosalon Genf 2016 steht er, der neue Aston Martin DB11, endlich mal wieder eine echte Neuigkeit, die waren in den vergangenen Jahren ja eher rar. DB9, Vanquish und Vantage waren doch mächtig in die Jahre gekommen und technisch war der Rapide schon nicht neu, als er vorgestellt wurde. Auf der Schweizer Automesse gibt es außerhalb zahlloser James-Band-Streifen jetzt endlich ein reales Lebenszeichen. Der neue DB 11 soll den „Second Century Plan“ des traditionsreichen Autoherstellers einläuten. „Das ist keineswegs nur das wichtigste Auto der vergangenen Jahre, das Aston Martin vorgestellt hat“, so Marken-Chef Dr. Andy Palmer, „es ist das wichtigste Auto in unserer 103jährgen Geschichte. Der DB11 bringt uns wieder als eine führende Marke ins Luxussegment zurück.“

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© Bild: Werk

Aston Martin DB11, der Weg ist eingeschlagen

Und so ist der 4,73 Meter lange DB11 zwar kein Quantensprung in eine visionäre Autozukunft, sondern ein Schritt in die richtige Richtung. Auf so einen großen Schritt hatten nicht nur die Aston Marton Fans seit der Premiere des DB9 im Jahre 2003 gewartet. Das Design ist elegant, sportlich und mit den ebenso seichten wie kraftvollen Formen schlicht typisch Aston Martin. Auch im Innenraum hat die Zukunft Einzug gehalten, denn so gibt es ein animiertes Cockpit, einen zentralen Multifunktionsbildschirm und eine Bedienung mit zeitgemäßem Dreh-Drücksteller. Einparkautomatik und eine Rundumsicht per Kamera sorgen ebenso für einen vergrößerten Alltagsnutzen wie die deutlich weiter öffnenden Türen. Das Gepäckvolumen beträgt 270 Liter.

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© Bild: Werk

Motorisierung, Fahrwerk und Fahrmodi

Der doppelt aufgeladene V12-Motor des DB11 leistet mit seinen 5,2 Litern Hubraum 447 kW / 608 PS und ein maximales Drehmoment von 700 Nm ab 1.500 U/min. 0 auf Tempo 100 schafft der Brite in 3,9 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 320 km/h. Der Fahrer kann zwischen den drei verschiedenen Fahrmodi – GT, Sport und Sport Plus – wählen, die auf Motorelektronik, Fahrwerk, Lenkung und die Achtstufenautomatik aus dem Hause ZF einwirken. Besonders viel Wert legten Entwicklung und Design auf das Thema Aerodynamik. Der Preis für den britischen Traumsportler: 204.900 Euro (Preis für Deutschland). Die Auslieferungen beginnen im vierten Quartal 2016.

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