4. Andere nicht hineinlassen
Wer andere nicht hineinlässt (aus einer Seitengasse, beim Spurwechseln, etc.), tut damit nichts anderes, als sein verpatztes Leben zu kompensieren. Dadurch wird es aber nur noch verpatzter.
 

3 Typen die zu den nervigsten Autofahrern gehören

Cholerisch, ignorant und unwissend, all diese Eigenschaften sind ideal, wenn man sich in der Liste der nervigsten Autofahrer wiederfinden will. Wir gratulieren allen, die sich angesprochen fühlen.

05.06.2016 Online Redaktion

Raser, Drängler, Bremser und notorische Langsam- und Linksfahrer können ungemein nerven – wie wir bereits im 1. Teil festgehalten haben. „Perfekt“ ergänzt wird diese Liste mit diesen Fahrertypen:

1. Die Choleriker

Lichthupe und „Scheibenwischer“ im Dauereinsatz

Zugegeben: Wirklich cholerische Autofahrer, die ohne Rücksicht auf Verluste (und Gefahren) unterwegs sind, trifft man eher selten (siehe Road Rage). Wenn man aber das zweifelhafte Vergnügen hat, solchen zu begegnen, erkennt man diese recht schnell und eindeutig: Sie nähern sich meist rasant und kleben an der Stoßstange des Vordermannes, während die Lichthupe bei jedem Überholmanöver auf der Autobahn im Dauereinsatz ist. Den „Scheibenwischer“ gibt´s meist als „netten Bonus“ oben drauf. Übrigens: Beide Verhaltensweisen sind nicht nur ärgerlich sondern auch strafbar. So darf die Lichthupe z.B. nur dann verwendet werden, wenn man andere Verkehrsteilnehmer auf ein Fehlverhalten aufmerksam machen will. Der oben beschriebene Fall würde vor Gericht aber sehr wahrscheinlich bereits als Nötigung ausgelegt werden.

Wie reagiert man richtig darauf?

Dennoch ist wohl die einzig richtige Reaktion auf solche Zeitgenossen: Ruhig bleiben, möglichst rasch aus dem Gefahrenbereich kommen und: Nicht ärgern. Das überlässt man besser den geübten Cholerikern, die vermutlich ohnehin schwer am eigenen, ständigen Kontrollverlust leiden (vermutlich nicht nur auf der Straße).

2. Die Ignoranten

Regeln sind da, um gebrochen werden

Nicht weniger ärgerlich sind Autofahrer, die trotz eindeutiger Verkehrssituation und Regeln ganz bewusst auf eine rücksichtsvolle Fahrweise pfeifen. Paradebeispiel: Die Rettungsgasse, die immer noch von nicht wenigen ignoranten Fahrern als Einladung verstanden wird, um schneller an das eigene Ziel zu kommen. Fairness oder Empathie gegenüber Menschen, die möglichst rasch Hilfe durch Einsatzkräfte benötigen, ist bei diesem Typ Autofahrer scheinbar nicht im geistigen Repertoire. Gleiches gilt für Autolenker, die an Kreuzungen oder Ausfahrten zwar lenken, aber dabei weder blinken noch auf Vorrangregeln achten. Das kann neben Ärger auch zu völlig unnötigen Gefahrensituationen führen.

3. Die Unwissenden

Reißverschlusssystem? Verkehrsregeln im Kreisverkehr? Nie davon gehört

Jedes Dorf hat mittlerweile neben dem obligatorischen Springbrunnen auch einen Kreisverkehr, und auch der Sinn des Reißverschlusssystems sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Dennoch gibt es tatsächlich immer noch Autofahrer, die sich mangels Kenntnis der Verkehrsregeln durch einen Kreisverkehr mogeln, als würde es sich um einen gänzlich regel- und rechtsfreien Raum handeln. Kurze Wiederholung für alle, die sich nun ertappt fühlen: Auch im Kreisverkehr gilt die Rechtsregel und/oder Verkehrsschilder, die die Vorfahrt regeln. Und auch das Reißverschlusssystem ist eigentlich ähnlich „schwierig“ anzuwenden wie der Reißverschluss beim Hosenlatz: 1. Zumachen (Wechsel auf den anderen Fahrstreifen kurz vor der Fahrbahnverengung) 2. Wieder aufmachen (Autofahrer die sich einreihen wollen, das auch ermöglichen)

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  • Sam

    ad. Reißverschlussystem: die vorzeitige Anwendung (weit vor der eigentlichen Engstelle) sollte hier noch nicht unerwähnt bleiben, da diese für den meisten Stau sorgt. Ebenso wie jene Autofahrer welche einen nicht hineinlassen eben weil man bis zur Engstelle vorgefahren ist. (passend hier auch das „Nichtnutzen des Beschleunigungsstreifens“ auf Autobahnen)

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