Der Neoplan Starliner
Ob Scheich, Staatsoberhaupt oder der FC Barcelona, alle setzen auf den Luxusbus.
 

Neoplan Starliner – Vom Scheich bis zum FC Barcelona

Überfüllte öffentliche Autobusse und Schulausflüge mit Uraltbussen, das Image der Autoriesen ist nicht immer das Beste. Der Neoplan Starliner bildet die Ausnahme und wie.

13.02.2014 Press Inform

Menschen mit traumatischen Erlebnissen in und mit Autobussen sei der Neoplan Starliner empfohlen. Ob fahrendes Luxusbüro, Regenerationszentrum für Sportler oder einfach Luxus pur, die MAN-Tochter ermöglicht (fast) alles. Feiner dunkler Holzboden, eine perfekt eingefügte Küche mit Herd und Kühlschrank sowie schicker Espresso-Maschine erfreuen das Auge. Statt Viehtransport-Atmosphäre herrscht entspannte Räumlichkeit. In den bequemen 36 Sitzen mit blauen Lederwangen kann sich der Fahrgast hineinlümmeln und sich, dank gut einem halben Meter Beinfreiheit, richtig lang machen. Das hat was von der Lufthansa-Business-Klasse._Neoplan-Starliner-ture

Für leibliches Wohl kann vorgesorgt werden

Der Vergleich mit dem Kranich-Flieger ist gar nicht so weit hergeholt: Denn der Neoplan Starliner kann auch das Catering der deutschen Fluglinie verarbeiten. „Passende Verstauboxen und ein Heißluftofen, wie im Flieger sind auch bei uns an Bord“, erklärt Heinz Kiess, Leiter des Neoplan-Produktmarketings._Neoplan-Starliner-toilette

Konferenzzimmer inklusive

Das Besprechungszimmer befindet sich im Heck des 14 Meter langen Busses, den Kiess als die „größte Luxus-Limousine der Welt“ bezeichnet. Nicht ganz zu unrecht. Neben dem Konferenztisch befinden sich elektrisch betriebene Weinkühler und LED-Bildschirme. Damit die Getränke während der Fahrt nicht umfallen und umherpurzeln, haben die Busplaner Edelstahl-Becherhalter ersonnen, die mittels zweier Laufschienen auf der Marmor-Tischplatte hin und her bewegt werden können. Alles ziemlich exklusiv. Die blaue LED-Beleuchtung im Himmel sorgt für Wohlfühlambiente und sogar der Ort, zu dem sogar Könige zu Fuß gehen, ist aus feinem Porzellan._Neoplan-Starliner-innen9

FC Barcelona als Kunde

Doch wer glaubt, dass dies schon das Ende der Individualisierungs-Fahnenstange erreicht ist, hat die Rechnung ohne milliardenschwere Scheichs und weltbekannte Fußballvereine, wie den FC Barcelona gemacht. Superstar Lionel Messi & Co. nutzten nämlich auch einen Neoplan-Starliner. Damit die Kicker des katalanischen Weltklasse-Vereins auch angemessen reisen, wurde der Sitzabstand verlängert und das Gestühl mit einer Beinauflage versehen._Neoplan-Starliner-innen10

Massageliege oder Whirlpool? Kein Problem!

Regeneration wird natürlich großgeschrieben. Damit die geschundenen Muskeln sich möglichst schnell erholen, gibt es am Bord des FC-Barcelona-Busses auch Eiswürfelmaschinen. „Auf Wunsch bauen wir auch eine Massageliege ein“, erklärt Kiess. Auch ein Whirlpool ist kein Problem. Der kann aber nur im Stand genutzt werden._Neoplan-Starliner-bad

Voll-Panzerung dann eher nicht

Möglich ist laut Kiess fast alles. Nur bei aufwendigen Voll-Panzerungen müssen die Münchener Bus-Bauer aus Gewichtsgründen passen. Mit der Anzahl der Extras steigt dann auch der Preis und knackt dann schon mal die Millionen-Grenze._Neoplan-Starliner-innen4

Extravaganz

Den Vogel schoss bisher ein Scheich ab: Der vermögende Araber bestand auf rote Vollleder-Sessel, deren Polsterung dem Gestühl einer Bibliothek nachempfunden sind. Dazu eine LED-Graphik an der Decke des Busses, die dem Sternenhimmel symbolisieren soll. Statt mit profanem Stoff ist der Dachhimmel mit Nappaleder verkleidet. Damit der Scheich und seine Gäste auch immer ein perfektes Klima haben, wurde noch ein 50-kW-Generator in den Gepäckräumen angebracht._Neoplan-Starliner-innen1

Maßarbeit braucht Zeit

Um die bisweilen ausgefallenen Wünsche der Klientel zu erfüllen, stehen Spezialisten, wie Küchenbauer, Schreiner und Elektriker bereit. Soviel Maßarbeit braucht seine Zeit. Deswegen beträgt die Lieferzeit für so einen Luxusbus bis zu einem halben Jahr._Neoplan-Starliner-seitlich

Da A-Team verblasst

Die Mechaniker waren auch bei dem Bus für den Präsidenten eines osteuropäischen Staates gefordert: Der wollte nur zehn Sitzplätze, aber dafür einen Hightech-Besprechungsraum mit großen Flachbildschirmen, einem großen Tisch aus vierfach geschliffenem und lackierten Edelstahl, Telefonen und vielen Konferenzstühlen. An dieser rollenden Kommandozentrale hätte auch das A-Team seine wahre Freude._Neoplan-Starliner-innen11

Komfort bis zum Fahrer

Passend dazu ist auch der Arbeitsplatz des Fahrers ausgestattet. Das Interieur erinnert an die Edel-Büromöbel von USM-Haller. Die Anordnung der Instrumente ähnelt einem Pkw-Cockpit. Auch Assistenzsysteme wie der adaptive Tempomat oder der Spurhalte-Instrument sind ebenfalls an Bord. Die Anzahl der Knöpfe ist deutlich höher als bei einem Pkw und das Lenkrad hat Carbonelemente._Neoplan-Starliner-innen6

30 Liter Verbrauch

„Der Fahrersitz ist bequemer als der Pilotensitz bei der Lufthansa“, erklärt Heinz Kiess. „Der Fahrer soll sich wohlfühlen und sich so ganz auf seine Arbeit konzentrieren können.“ Das ist auch nötig. Schließlich wird der Neoplan Starliner von einem 505 PS-Motor angetrieben. Verbrauch? Rund 30 Liter pro 100 Kilometer. Doch das relativiert sich sehr schnell, wenn man daran denkt, dass 36 Personen befördert werden.

Dank geht an die Kollegen von press-inform.com

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