Aston Martin V8 Vantage S dyn VoLi
 

Nachgewürzt und abgeschmeckt.

Aston Martin hat wieder den Hobel angesetzt, diesmal beim Vantage.

29.01.2011 Online Redaktion

Herausgekommen ist eine noch sportlichere Version des V8, die großen Neuerungen warten folglich unter der Haut. Da wäre zunächst natürlich eine Leistungsstreigerung: 436 PS (321 kW) sind nunmehr verbucht, das sind immer hin 10 PS (8 kW) mehr als die Standardversion.

Die wichtigste Neuheit ist das neu entwickelte automatisierte Sieben-Gang-Getriebe, welches extrem schnelle Gangwechsel und, durch den 7. Gang, eine größere Spreizung der Übersetzungen ermöglicht. Am Ende steht auch eine kürzere Achsübersetzung (4,182:1 statt 3,909:1) und in Summe schnellere Beschleunigung – sagt zumindest Aston Martin, Angaben hierzu stehen noch aus. Immerhin eine höhere Spitzengeschwindigkeit ist angegeben: 305 km/h statt 290 km/h. Wer den Unterschied auf österreichischen Straßen feststellen kann, der möge es uns mitteilen…

Doppelkupplung? Nein, wegen des Gewichts und der Komplexität. Der Leichtbautugend folgen denn auch die Magnesium-Paddels am Lenkrad.

Weitere Assets der Dynamikabteilung: größere Bremsscheiben und neue Bremssättel vorne, neue Federn und Stoßdämpfer sowie breitere Hinterräder mitsamt neu entwickelten Reifen.

Natürlich wird die zusätzliche Würze auch nach außen transportiert, der Vantage S übernimmt stilistische Elemente vom der GT4-Rennversion, also schärfere Schürzen vorne wie hinten, potente Seitenschweller und neue 19-Zoll-Felgen, auf dass man die mächtige Bremsanlage auch schön sieht.

Im Interieur warten wie immer feinste Materialen – Klavierlack und blaue Lederakzente, zum Beispiel.

Bestellbar ist der Vantage S ab sofort, der Preis steht noch nicht fest.

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