© Bild: Michael Kappeler / EPA / picturedesk.com
VW-Chef Winterkorn sagte gegenüber dem "Spiegel", dass es sich für manche Modelle nicht lohnen würde, einen Nachfolger zu entwickeln.
 

Nachfolgemodelle von VW Eos, Beetle und Sharan unsicher

VW-Chef WInterkorn zum Spiegel: Nicht für alle Modelle soll es zukünftig Nachfolger geben, „Manche Nischen sind so klein, dass es sich nicht lohnt“

23.03.2014 APA

Volkswagen will künftig nicht für jedes Modell einen Nachfolger entwickeln. „Manche Nischen sind so klein, dass es sich nicht lohnt“, sagte VW-Chef Martin Winterkorn dem „Spiegel“. Einem Unternehmenssprecher zufolge habe man schon Anfang März über diese Strategie berichtet, wolle aber keine konkreten Pläne für einzelne Modelle bekanntgeben.

Eos-, Beetle-, Sharan- und Seat Leon Kombi-Nachfolger fraglich

Der „Spiegel“ berichtete, dass es keinen Nachfolger für das Cabrio Eos geben solle. Fraglich sei darüber hinaus, ob der Käfer-Nachfolger Beetle, der Familien-Van Sharan und die Kombi-Variante des Seat Leon eine Neuauflage erhalten. Volkswagen hatte dem Bericht zufolge im vergangenen Jahr gerade mal gut 40.000 Sharan und weniger als 8.000 Eos hergestellt. Zum Vergleich: Beim VW Golf wurden im vergangenen Jahr allein in Deutschland rund 245.000 Neuzulassungen gezählt.

Mehr zum Thema
  • Han Solo

    Jetzt mal auf Österreich bezogen: Die Auswahl an vorsteuerabzugsberechtigten PKW in Österreich wurde in den letzten Jahren ohnehin immer kleiner. An modernen Vans sind das grade mal Sharan und Galaxy, der Espace ist ja auch schon mächtig in die Jahre gekommen. Wenn nun auch der Sharan noch wegfällt, bleibt so gut wie keine vernünftige Auswahl mehr. Vielleicht könnte sich das BMF dahingehend mal was überlegen zu dieser steinzeitlichen Regelung, die es außer in Österreich ohnehin nirgends gibt …

  • Mist

    Das wäre aber ziemlich kurzsichtig, wenn man den Sharan einstellen würde. Ich gehe mal davon aus, daß die 40.000 Sharan mehr Gewinn bringen als 100.000 Golf.

pixel