Motion Pro II Racing Simulator: Hände weg beim Crash

Dieser Rennsimulator kostet mehr als ein Auto. Es ist also für ernsthafte Anwendungen gedacht. Der Motion Pro II Racing Simulator.

21.05.2015 Online Redaktion

Ob das nun eine gute Nachricht ist, möge jeder selbst entscheiden: das Feedback des Lenkrads ist stark genug, um das Handgelenk des Fahrers zu brechen. Na bumm. Natürlich nur, wenn der seinen virtuellen Renner in die Wand setzt und nicht rechtzeitig da Lenkrad loslässt.

Ein Kraftprotz von Lenkrad

Diese animalische Kraft steckt also im neuen Motion Pro II Racing Simulator von CXC Simulations. Die Firma ist diesen radikalen Schritt bewusst gegangen. Sie entwickelt seit Jahren Rennsimulatoren, damit Profis möglichst realitätsnah trainieren und den Streckenverlauf einprägen können. Da die Fliehkräfte schwer bis gar nicht auf ein Computerspiel übertragbar sind, müssen eben andere Kräfte umgesetzt werden.

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© Bild: CXC Simulations

Für den CXC force feedback controller wurden so viele Parameter des Fahrzeugs wie noch nie berücksichtigt, sagt zumindest der Hersteller. Balance des Fahrzeugs, Grip der Reifenin verschiedenen Situationen und natürlich die mittlerweile obligate Fahrphysik. Bei der Entwicklung waren auch eine Reihe professioneller Rennfahrer beteiligt, die ebendiese Technik zum Training verwendet haben.

Simulator zum Preis eines Autos

Das einzige Problem an diesem Rennsimulator ist der Preis. Der startet nämlich bei ambitionierten 54.000 Dollar. Dafür gibt es aber auch reichlich Individualisierungsmöglichkeiten im Bereich vom Dashboard und anderen Bedienelementen.

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