Mitsubishi Outlander Testbericht

Sympathische Dimensionen & soziale Verträglichkeit inklusive.

01.04.2008 Autorevue Magazin

Gab es vom Vorgänger des Mitsubishi Outlander weder für Geld noch gute Worte eine Dieselversion, so wartet der aktuelle gleich mit drei Varianten auf. Zwei davon basieren auf dem bekannten VW-Pumpe-Düse-Aggregat, das – ebenfalls bekannt – nicht gerade als Meisterstück der Laufkultur in die Geschichte eingehen wird (und nebenbei gerade bei VW sukzessive gegen den neuen Common-Rail-Motor getauscht wird), die dritte ist das von uns gefahrene Modell mit dem 156 PS starken PSA-Diesel. Hier lassen sich Leistung und Drehmoment sehr smooth und laufruhig über das ganze Drehzahlband abrufen, die Kraft wird über ein knackig zu schaltendes Sechsganggetriebe an die Räder weitergereicht.

Eigentlich verdient der Allradantrieb das Prädikat „wegschaltbar“, da der 2WD-Modus nur durch ein Zerren in der Lenkung, nicht aber durch Minderverbrauch auffällt und so auch besser nur bei echtem Bedarf benutzt wird. Für rutschige Untergründe lässt sich das Mitteldifferenzial sperren, für extreme Offroadausflüge ist der Outlander ohnehin nicht gedacht.

Innen gibt sich der Mitsubishi trotz großflächigem Hartplastik
chic, die überkomplette Instyle-Ausstattung trägt zum Wohlfühlen bei. Die Variabilität des Kofferraums mit vifer zweigeteilter Heckklappe sei hier ebenso erwähnt wie die Integration einer Zweier-Notsitzbank in selbigem.

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