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Kante war gestern: Weltpremiere Mercedes GLC

Der Mercedes GLK sollte mit Kanten und Ecken an die selige G-Klasse erinnern. Der Nachfolger bekommt als GLC einen komplett anderen Dreh.

17.06.2015 Press Inform

Die neuen Nomenklatur von Mercedes ist mittlerweile bekannt, der Mercedes GLC wird also schnell als Nachfolger des GLK enttarnt. Das Design des 4,66 Meter langen Allradlers ist deutlich eleganter und rundlicher als beim Vorgänger, die scharfen Falten, Kanten und Ecken sind komplett verschwunden, der GLC sieht mehr nach Mercedes, als nach Playmobil aus. Zudem hat der Geländewagen in seiner zweiten Auflage um 80 Kilogramm abgespeckt.

Mercedes-Benz GLC 250d 4MATIC, CITRINBRAUN MAGNO, Offroad Line Exterieur
© Bild: Mercedes-Benz

Der GLC wird optional zum Kraxler

Wie auch sein Plattformgeber die Mercedes C-Klasse verfügt der GLC optional über ein Luftfederfahrwerk und ein umfangreiches Paket an Fahrerassistenzsystemen. Die Luftfederung ermöglicht durch das Anheben des Fahrzeugs um bis zu fünf Zentimeter einen tatsächlichen Geländeeinsatz. Neben den fünf Fahrprogrammen, Eco, Comfort, Sport, Sport+ und Individual lässt sich der Konkurrent von BMW X3 und Audi Q5 zudem mit einem Offroad-Technikpaket inklusive entsprechender Programmierung ausstatten.

Mercedes-Benz GLC 250d 4MATIC, CITRINBRAUN MAGNO, Artico/Stoff Espresso, Interieur
© Bild: Mercedes-Benz

State of the Art: Das Platzangebot

Der Innenraum präsentiert sich ebenfalls stark an das Interieur von C- und GLE-Klasse angelehnt. Im Vergleich zum Vorgänger gibt es schon Dank des um 11,8 Zentimeter verlängerten Radstandes deutlich mehr Platz und Variabilität. So können die Passagiere im Fond allein fast sechs Zentimeter mehr Beinfreiheit genießen. In gleichem Maße üppiger dimensioniert geht es auch im Laderaum zu, der mit einem Volumen von 550 Litern um 80 Liter wuchs. Wer die Rückbank im Verhältnis 40:20:40 nach vorne umlegt, kann bis zu 1.600 Liter nutzen. Diejenigen, die sich für die optionale Luftfederung entscheiden, können schwere Gegenstände leichter einladen, weil sich nicht nur die Klappe elektrisch öffnet, sondern auch das Fahrzeugheck um vier Zentimeter absenkt.

Mercedes-Benz GLC 250d 4MATIC, CITRINBRAUN MAGNO, Offroad Line Exterieur
© Bild: Mercedes-Benz

Umfangreiches Motorenangebot

Zum Marktstart in der zweiten Jahreshälfte wird der Mercedes GLC in drei Motorvarianten verfügbar sein, die allesamt Allradantrieb und zunächst nur vier Zylinder haben. Das Einstiegsmodell ist der GLC 220d, der mit 125 kW (170 PS) an den Start geht. Er leistet 400 Nm maximales Drehmoment und verbraucht 5,0 Liter Diesel. Seine Höchstgeschwindigkeit: 210 km/h. Der größere GLC 250d leistet 150 kW (204 PS) und hat 500 Nm maximales Drehmoment, der vorerst einzige Benziner ist der GLC 250 mit 155 kW (211 PS). Sein Normverbrauch: 6,5 Liter. Kurz danach ergänzt Mercedes sein GLC-Angebot mit dem 350e, der sich das Plug-In-Modul mit dem C 350e teilt. Der 211 PS starke Turbobenziner wird während der Fahrt von einem 85 kW starken Elektromodul unterstützt, das den Hybriden 235 km/h schnell macht. Rein elektrisch kann dieser 34 Kilometer zurücklegen. Sechszylinder-Varianten und Modelle mit Hinterradantrieb folgen.

Mercedes-Benz GLC 250d 4MATIC, CITRINBRAUN MAGNO, Offroad Line Exterieur
© Bild: Mercedes-Benz

Viel C im GLC

Die Motorleistung wird bei allen 4MATIC-Modellen im festen Verhältnis von 45:55 zugunsten der Hinterachse verteilt. Serienmäßig verfügen alle Modelle ohne Plug-In-Modul über eine Neungang-Automatik. Weiterhin neu im Angebot: optionale LED-Scheinwerfer, ein umfangreiches Sicherheitspaket und ein Head-Up-Display – alles Dreingaben aus dem C-Klasse-Baukasten.

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