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Die Kluft zwischen Mercedes und der Konkurrenz in China wird vorerst nicht kleiner.
 

Mercedes in China weiter hinter BMW und Audi

Trotz des Wachstums um 11 Prozent 2013 fährt Mercedes der Konkurrenz in China weiter hinterher – für 2015 dürfe man aber optimistisch sein

09.01.2014 APA

Trotz eines Wachstums von 11 Prozent 2013 liegt Mercedes in China immer noch hinter BMW und Audi. Auch in 2014 dürfe man laut China-Vorstand Hubertus Troska keine hohen Erwartungen setzen – für die weitere Zukunft dürfe man aber optimistisch sein: „2015 wird stärker.“ In China und Hongkong seien 235.000 Autos verkauft worden. Troska bekräftigte das Ziel von 300.000 bis 2015.

Daimler baut Vertriebsnetz aus

2014 werde mit 100 neuen Händlern das Vertriebsnetz massiv ausgebaut. 2013 seien schon 75 hinzugekommen, sodass Daimler jetzt über 337 Händler verfüge. Der früher aus zwei konkurrierenden Organisationen bestehende Vertrieb sei vereinheitlicht worden. Die Ausbildung werde vorangetrieben. Auch kämen neue Modelle auf den Markt. „Wir haben gute Fortschritte gemacht und sind zuversichtlich über die Entwicklung“, sagte Troska.

Große Kluft zwischen Mercedes und Konkurrenz

Der Manager räumte den Abstand zur schneller wachsenden Konkurrenz aber ein. „Ganz klar, da wollen wir nicht drumherum tanzen“, sagte Troska. „Es gibt eine große Kluft.“ Er setze jedoch zunächst auf Umorganisation und eine bessere Positionierung am Markt: „Wir wollen nicht um jeden Preis dem Volumen nachjagen.“

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