mercedes-benz v-klasse 2014 silber vorne front
Die neue V-Klasse ersetzt den Viano.
 

Vorstellung: Mercedes-Benz V-Klasse

Aus dem Viano ist die neue Mercedes V-Klasse geworden. Mit Fahreigenschaften wie in einem Pkw, sagt Mercedes.

05.02.2014 Online Redaktion

Da sind sie, die Mercedes-Testimonial. Sternchen für den Stern. Jörg Pilawa, in Deutschland fast so etwas wie ein Moderator und Sportexperte. Das Model Franziska Knuppe, die man vielleicht kennen könnte, weil sie in einem BMW zur Mercedes Fashion Week fährt und Joachim „Jogi“ Löw, der Trainer der deutschen Nationalmannschaft. Sie alle finden warme Worte für die neue Mercedes V-Klasse.

mercedes-benz v-klasse 2014 weiß seite vorne

Imagewandel

Die Zielgruppe ist damit klar umrissen und Handwerker gehören nicht dazu. Man hätte als Testimonial zusätzlich ja die Ludolfs holen können. Oder Rötger Feldmann, den Erfinder der Comicfigur Werner. Aber bei Mercedes hat man sich für einen Imagewandel entschieden und diese Herren müssen ab sofort Vito fahren. Das macht auch schon der Name klar. Den Viano gibt es nicht mehr und der Begriff V-Klasse fügt sich nahtlos in die Mercedes-Pkw Nomenklatur.

Die neue Mercedes V-Klasse kann ab März bestellt werden (Auslieferung dann ab Mai) und beginnt bei voraussichtlich 48.500 Euro (mit der aktuellen NoVA-Regelung). Soviel vorweg: zu Recht. Das Auto hat innen nichts mehr mit einem Bus oder Lieferwagen gemein. Das Interieur könnte auch in der C-Klasse verarbeitet sein und die Aufpreisliste liest sich so, wie man das von einem Premium-Anbieter gewohnt ist.

mercedes-benz v-klasse 2014 cockpit innenraum

Soll heißen: alle bekannten Assistenzsysteme, umfangreiche Lederpakete, Burmester-Soundsystem, 7-Gang-Automatik, auf Knopfdruck schließende Heckklappe. Der Basispreis lässt sich ganz leicht verdoppeln. Es gibt sogar einen Fahrmodi-Schalter der einen Sportmodus parat hält und eine variable Dämpfung.

Um einmal das Niveau zu klären auf dem Mercedes heute Busse entwirft sei die neue Klimaanlage Thermotronic erwähnt. Die basiert auf dem System in der S-Klasse und orientiert sich zum Beispiel am Sonnenstand. Die Technik erfasst die Sonnenintensität, erkennt den betroffenen Quadranten im Auto und erhöht für die betroffene Stelle die Luftzufuhr.

mercedes-benz v-klasse 2014 blau seite vorne

V wie variabel

Zumal der Innenraum extrem flexibel ist. Mercedes lässt den Kunden die Wahl bei der Fahrzeuglänge (4895, 5140 oder 5370 Millimeter) und dem Radstand (3200 oder 3430 Millimeter). Bei den Motoren stehen ausschließlich Vierzylinder-Diesel zur Auswahl – mit 136, 163 oder 190 PS. Letztere Motorvariante wird serienmäßig mit einer Siebengangautomatik gekoppelt, alle anderen Versionen kommen mit einer manuellen Sechsgang-Schaltung und müssten aufgerüstet werden.

Als Kunden hat sich Mercedes für Hotels, Taxiunternehmen, die deutsche Fußballnationalmannschaft und Familien entschieden.

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  • Windisch

    Sehr schön aber für den Normalo nicht bezahlbar!

  • badscooter

    Zum Erbrechen (wie ein Vorredner schreibt) ist er sicher nicht, das war’s aber schon! Cool oder sogar schön ist anders! Die Front ist wirklich mehr als hässlich!
    Btw: Das coolste Auto 2014 – und das kann sich auch jeder Normalsterbliche leisten – wird eindeutig der gestern präsentierte Citroen C4 Cactus! Aber das nur so nebenbei ;)
    Gut ist, dass sich Mercedes wieder der Vau Klasse annimmt! Ja, die Vau Klasse gab’s schon Ende der 90er Jahre! Damals einer der schönsten Vans (W638)! Zeitloses Design! Riesiges Platzangebot! Frontantrieb!!!! Leider qualitätsmäßig unter aller S.. und extrem rostanfällig!
    Ich hoffe, diesmal machen sie es besser!

    • zitronen_bob

      Ja, was die Gestaltung der Schnauze angeht, könnte man auch – vielleicht etwas überspitzt formuliert – sagen, Mercedes muss froh sein, in diesem Fall nicht mit SSangYong verwechselt zu werden … (Aber dafür ist ja wohl der – nun immer riesenhafter werdende – Stern da …)

      Ich vermisse auch den Bericht über den gestern offiziell präsentierten „Citroen C4 Cactus“! Erfrischendes Design ohne Chromorgien – luftiger Innenraum mit vorderer „Sitzbank“ – Leergewicht unter 1000 kg (!) …

  • chrissly

    Darf ich vorstellen, V, der koreanische Nasenbär.

    Äusserliche Eleganz um diesen Preis sieht anders aus

  • Ravenbird

    Ich frage mich immer, warum ausgerechnet Mercedes eine derartige Proletenschnauze haben muss.
    Mercedes ist früher einmal für distinguierte Eleganz und Qualität gestanden.
    Aber das war einmal – und vielleicht gefällt diese Optik (von Design möchte ich nicht sprechen) den Chinesen besser? Für diesen Markt werden die Autos ja gebaut, um unseren Geschmack kümmert sich zumindest Mercedes nicht mehr.
    Ich bewundere jene treuen Kunden, die immer ein Fläschchen mit Anti-Brechmittel mitführen, um ihrer Marke treu bleiben zu können ohne den gesamten Innenraum zu verschmutzen.
    Zum Kotzen…

    • Lobster

      Proletenschnauze?
      Anti-Brechmittel?

      Zeig mir einen Van, der an das, was Mercedes hier darbietet, rankommt!

      Noch dazu sehen wir hier einen reiner Hecktriebler.

      Schmäh ohne.. ich finde das ist eines der coolsten Autos für 2014.

    • Flo

      Geschmackssache.

      Ich finde der sieht sowohl außen als auch innen gscheit gut aus.

  • Flo

    Wow!

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