Mercedes E-Klasse 2013 dynamisch vorne links
Neues Gesicht, neue Technik – dabei war die alte E-Klasse gar nicht so alt!
 

Fliehende Straßenschilder

Die E-Klasse von Mercedes ist neu…

13.12.2012 radical mag

… also, natürlich nicht so ganz neu, aber mehr das übliche Facelift ist das schon. Das Facelift kommt früh, denn die aktuelle E-Klasse ist erst drei Jahre alt (Detroit 2009). Entweder drückt man jetzt in Stuttgart auch aufs Tempo, was die Modellzyklen betrifft (was wir uns nicht unbedingt vorstellen können), oder es bestand Bedarf.

Zum Design: „Durch intelligente Veränderungen erhält die E-Klasse ein neues Gesicht und zeigt neue Proportionen. Bei ihren Modifikationen folgten die Designer der neuen Mercedes-Formensprache und interpretierten auf der vorhandenen Basis die klassischen Designwerte der Marke neu.“ Was wir sehen, das ist in erster Linie eine neue Front, und wir wissen jetzt nicht so ganz genau, ob uns der Buckel zwischen den Scheinwerfern wirklich glücklich macht.

Von ganz vorne sieht das zwar nicht schlecht aus, aggressiv, aber von der Seite? Erstmals gibt es die E-Klasse jetzt auch mit zwei Gesichtern, etwas braver für die günstigeren Varianten, verschärft für die teureren Ausstattungslinien. „Im Heck wurden die Leuchten und der Stoßfänger überarbeitet. Die neuen horizontal gegliederten LED-Schlussleuchten mit neuer zweifarbiger Grafik betonen die Breite und zeigen ein charakteristisches Nachtdesign“, beschreibt die Presse-Mitteilung den Hintern. Und innen wurde auch gebastelt, neue Mittelkonsole, Zierteile, ein 3-tubiges Kombiinstrument, etc.

Außerdem ist der Benz jetzt intelligent. „Was mit Pre-Safe begann und mit Distronic plus seine Fortsetzung fand, führt bei Mercedes-Benz zu einer neuen Dimension des Autofahrens: Komfort und Sicherheit verschmelzen miteinander.“

Mercedes-Benz nennt dies “Intelligent Drive2“. Eine „Stereo Multi Purpose Camera“ sieht mehr, intelligente Algorithmen berechnen genauer, das bedeutet mehr Sicherheit, die Kamera kann „verschiedene Arten von Verkehrszeichen und Straßenmarkierungen erkennen und räumlich sowie in ihrer Bewegung einordnen.“ Das wollen wir dann aber sehen… Die Aufpreisliste für die gefühlten 117 Assi-Systeme hingegen eher nicht.

Einen neuen Motor gibt es auch noch, „einen Vierzylinder-Benzinmotor mit strahlgeführter Direkteinspritzung, der auf den gleichen wegweisenden Technologien basiert wie die Sechs- und Achtzylinder der neuesten Generation von Mercedes-Benz. Zu seinem Technikpaket gehören unter anderem schnellschaltende Piezo-Injektoren für Mehrfacheinspritzung, schnelle Mehrfunkenzündung, Turboaufladung, vollvariable Nockenwellenverstellung für Ein- und Auslass sowie eine geregelte Ölpumpe. Neu entwickelt für den Vierzylindermotor wurden der erste vollwälzgelagerte Massenausgleich bei einem Ottomotor sowie eine schaltbare Wasserpumpe. Weltweit erstmalig kommt hier das geschichtete Magerbrennverfahren in Kombination mit einer Abgasturboaufladung und einer externen Hochdruck-Abgasrückführung zum Einsatz. Die E-Klasse erreicht damit kombiniert einen Verbrauchsbestwert von 5,8 Liter pro hundert Kilometer (entspricht 135 g/km CO2) und somit als einziges Fahrzeug in dieser Klasse die Effizienzklasse A. Ausserdem erfüllen die neuen BlueDIRECT Vierzylinder-Benzinmotoren bereits jetzt die EU6 Norm, die ab 2015 gilt.“

Ebenfalls neu ist ein E400 (erstaunlicherweise mit drei Liter Hubraum, dem mit zwei Turbos auf die Sprünge geholfen wird, 333 PS. Spitzenmodell bleibt – bis zur Wurzelbehandlung durch die Zahnärzte von AMG – der E500 mit 408 Pferden (und 4,6 Liter Hubraum). Hybrid gibt es auch, Allrad ebenfalls. Und wann? Bald.

Vielen Dank an die Kollegen von www.radical-mag.com

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