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Mercedes-Benz GL 320 CDI Testbericht

Prinzipiell an der alten Million kratzen. So geht das nämlich.

01.04.2008 Autorevue Magazin

Vermessen wir erst einmal den Reichtum: Fünfmeterzehn mal Einmetervierundachtzig. Was bedeutet, dass man eine Leiter zum Schneeabkehren braucht und unbedingt eine Einparkhilfe. Und da haben wir’s schon: Die Parktronic muss extra bezahlt werden. Den Tausender hätte der Einstiegs-GL, den unser 320 CDI darstellt, preislich aber auch mitnehmen können. Das fällt für so ein elementares Feature bei 77.000 Euro Grundpreis eigentlich unter Peanuts. Und die gigantischen Ausmaße sind es doch, worum es geht. Der GL sieht mächtig aus, es geht ordentlich was rein (bis zu 2300 Liter fasst der Kofferraum), und man kann sich auch einen ambitionierten Bewegungsradius vornehmen, schließlich hat der GL serienmäßig Allrad, eine Bergabfahrhilfe und zwei Differenzialsperren an Bord, alles einfach über Drehknöpfe anzuwählen.

Wer eine große Familie hat, die sich vor einem Kamelritt offroad nicht fürchtet, kann sich eine dritte Sitzreihe kaufen, die sich vorbildlich elektrisch auf- und zufalten lässt.

Der 224-PS-Diesel mit Common-Rail-Einspritzung ist also die kleinste Variante des größten Mercedes (wenn man einmal von den echten Nutzfahrzeugen absieht). Kraftmäßig geht sich das für das Grundgewicht von 2,5 Tonnen aus, bei 700 Kilo Zuladung und eventuell noch einem Anhänger dran könnte es gelegentlich etwas zäh werden.

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