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GESCHMACKSSACHE Der sportliche Gegenentwurf zu unserem Dauertester: Die Avantgarde-Version mit flotten Anbauteilen außen und kühlem Alu innen statt Stern plus Wurzelholz.
 

Testbericht: Mercedes-Benz TE 300 Hybrid

Das Diätprogramm für den 250 CDI: Bringt mehr Leistung und klare Verbrauchsvorteile, kostet so viel wie Allrad. Eine Gewissensfrage also.

24.02.2014 Autorevue Magazin

Wenn man einmal zur E-Klasse gefunden hat (was leicht ist, wie dieser Text zeigt) und man dann bereit ist, auf den Basispreis des 250 CDI noch mal 5.000 Euro draufzulegen, stößt man auf drei mehr oder weniger gleich teure Modelle: Den 4matic (unsere Dauertestversion), den Sechszylinder E 300 CDI und den Vierzylinder E 300 Hybrid. Die beiden Letzteren kommen nur in Frage, wenn man auf Allrad verzichten kann. Beide sind nominell 231 PS stark, aber der Unterschied ist dann doch ganz deutlich: Der Sechszylinder bringt ausgesprochen sämige Laufkultur. Die Hybrid-Freuden sind ­dagegen modernerer Natur: In Zeiten, in denen unsere ­Regierung das Autofahren mit Tabak- und Alkohol­konsum gleichsetzt, wird aus dem TE 300 Hybrid mit seinem CO2-Ausstoß von nur 116 Gramm (107 bei der ­Limousine) wahrscheinlich die smarteste Art des Pro­testes. Man fährt nämlich ein richtig ­großes, bequemes und bei Bedarf auch leistungs­fähiges Automobil, bleibt mit dem Verbrauch (und damit der Steuerlast) aber auf dem ­Niveau eines Kompakten.

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250 CDI plus 20 kW Elektrohilfe, also noch einen Tick souveräner als unser Dauertester. Kriecht rein elektrisch durch Stau und stockenden Stadtverkehr. Das ist Balsam für die Autofahrerseele, ebenso wie die Tankrechnung (nur bei hohem, flottem Autobahnanteil über sechs Liter).

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