Mercedes E200 CGI Exterieur Front
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Testbericht: Mercedes-Benz E 200 CGI Blue Efficiency

Leistung geht hier nicht verloren. Anderes schon

05.08.2010 Autorevue Magazin

Manche Dinge vertragen sich schlecht und werden doch immer wieder zusammengezwungen. Zum Beispiel die E-Klasse von Mercedes und das Handschaltgetriebe. Unangemessen, gestrig, piefig. Mercedes hat jetzt aber einen triftigen Grund für diese Vermählung im Einstiegsmodell 200 CGI gefunden: die Start-Stopp-Funktion. Die geht zwar prinzipiell auch mit Automatikgetriebe (Audi macht es mit dem DSG), aber das ist aufwändiger und teurer und muss sich daher hinten anstellen. Vorderhand müssen wir damit leben.

Die Funktion der Motor­abschaltung an der roten ­Ampel wiederum ist Teil des Benzinsparpakets Blue Efficiency – viele kleine Maßnahmen (Luftwiderstand, Reifen, günstigere Übersetzung) ergeben auf dem ­Papier Verbrauchsreduk­tionen von bis zu 20 Prozent.

Mercedes E200 CGI Exterieur Heck

Eine vergleichsweise große Maßnahme ist das Downsizing der Motoren:

geringerer Hubraum, Aufladung, dazu eine Direkteinspritzung. Konkret im Falle des E 200 CGI und auch des E 250 CGI liegen 1796 Kubikzentimeter Hubraum vor, bei 183 bzw. 204 PS.

183 PS und 270 Nm maximales Drehmoment drücken 1700 Kilo Auto durchaus energisch nach vorne, mit ausgeprägt niedertourigem Fahren ist es hier aber nichts. Dreht man jeden Gang bis 3000 Umdrehungen, ist der Motor am lebendigsten, dabei löst sich aber die versprochene Treibstoffersparnis in Vortrieb auf.

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