Mercedes Benz Cklasse Exterieur dynamisch Front oben
Wer ganz oben sein will, muss sich ins Zeug legen.
 

Vorstellung: Mercedes-Benz C-Klasse

Mit einem sparsamen Motoren-Line-up und einem Haute-Couture-Interieur.

28.02.2011 Autorevue Magazin

Es ist wohl eine Frage des taktischen Understatements, dass Mercedes bei der Überarbeitung der C-Klasse unbedingt von einem Facelift sprechen will. Eines von historischem Ausmaß freilich, denn die Erwähnung von 2000 Neuteilen lässt darauf schließen, dass sich mehr getan haben muss, als der nun stärker gepfeilte Kühler und die neu gezogenen Lichtkanten vermuten lassen.

Größter Neuteil ist die nun aus Alu gefertigte Motorhaube der C-Klasse, die Gewicht spart und so das Ihre zur erreichten Senkung des Spritverbrauchs beiträgt. Ein Gutteil der restlichen 1999 neuen Teile kommt im ganz frisch entworfenen ­Innenraum zum Einsatz, der feine neue Materialien und Oberflächen, einen fix integrierten Bildschirm, eine neue Mittelkonsole mit Hochglanz- oder Metall-Tasten und dem im CLS erstmals vorgestellten neuen Leder-Lenkrad mit in Alu gehaltenen Mittelspeichen vorführt. Zusammen mit der ­feinen neuen Grafik der Instrumente und den veränderten Cockpit-Linien erzeugt das ein ganz neues Mercedesgefühl, in dem das Gewohnte gut mit moderner Frische verwoben wird.

Weil sich Assistenzsysteme immer größerer Beliebtheit erfreuen, bietet Mercedes jetzt auch für die C-Klasse zehn elektronische Fahrerunter­stützungs-Programme der neuesten Generation an, von der geführten Einparkhilfe bis zum adaptiven Fernlicht, die in Summe der C-Klasse ebenso wie ihrem endgültigen Preis (Einstieg für 120-PS-Diesel ab 33.580 Euro) etwas Oberklassemäßiges verleihen. Den ­Müdigkeitswarner gibt es für alle Modelle serienmäßig.

Gleiches gilt die neuen ­Medienmöglichkeiten: Die ­C-Klasse ist gegen entsprechenden Aufpreis internet­fähig, wobei man nur frei im Netz surfen kann, wenn das Fahrzeug steht. Und das Navigationssystem kann Städte­ansichten nun ­plastisch in 3D darstellen.
Alle angebotenen Motorisierungen sind Direkteinspritzer und haben (bis auf den V6-Ottomotor des C 350) eine Turboaufladung. Auch die Anwendung aller aktueller Sparsamkeits- und Abgas-Technologien erstreckt sich über die gesamte Palette (BlueEfficiency bei den Benzin-Vierzylindern, BlueDirect beim V6, BlueTec bei allen Dieseln, inklusive Start-Stopp-Automatik bei ­allen).
Auf diese Weise kommen Verbrauchsreduzierungs-­Wunder wie bei besagtem C 350 zustande, der sich mit seiner auf 306 PS erstarkten Leistung im Schnitt auf 6,8 Liter bescheidet. Das sind 1,5 Liter weniger als beim ­Vorgänger mit 292 PS.

Zu ihrer Höchstform läuft die C-Klasse allerdings mit dem bekannten 2,1-Liter-Vier­zylinder-Diesel auf: Er markiert als 120-PS-Variante (C 180 CDI) nicht nur den braven Einstieg in die Familie, sondern nimmt als C 220 CDI mit 170 PS bei einem Durchschnitts­verbrauch von 4,4 Litern den Genügsamkeits-Pokal entgegen. Alle Modelle sind wahlweise oder von Haus aus mit der überarbeiteten 7G-Tronic erhältlich. C 250 CDI und C 350 gibt es auch mit Allrad, der
C 300 CDI kommt ausschließlich so.

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