Mercedes-Benz AMG GT
Ab 2018 soll das neue Design auf den Straßen zu sehen sein.
 

Mercedes Benz AMG GT – Vorbote des neuen Designs

Mercedes sendet mit dem neuen AMG GT einen Vorboten der neuen Formensprache aus, perfekt ist das Design (noch) nicht.

06.08.2014 Press Inform

Mercedes sendet mit dem neuen AMG GT einen Vorboten der neuen Formensprache aus. Auch wenn Mercedes-Designchef Gorden Wagener keine Zweifel an seinem jüngsten Werk gelten lässt, ganz perfekt ist das Aussehen des 911er-Konkurrenten nicht.

Die Definition von Luxus

„Was ist Luxus? Luxus ist das, was am seltensten und momentan am begehrtesten ist“, sagt Mercedes-Designchef Gorden Wagener. Die Antwort auf diese Frage ist für den obersten Formengeber der Sternen-Mobile entscheidend. Definiert sich doch kaum eine andere Premiummarke derart über Luxus, wie der schwäbische Autobauer. Das fängt beim Äußeren der Fahrzeuge an.Mercedes-Benz AMG GT

Kanten sind out, große Flächen in

Dort propagiert der Designer einen Paradigmenwechsel, der die beiden Elemente „Sinnlichkeit und Klarheit“ miteinander verbinden soll. Oder anders gesagt, Kanten sind out, große Flächen in. Zumindest wenn es nach Wagener geht. Momentan befindet sich die Mercedes-Benz-Formensprache in einem Wandel. Da es technisch keine schlechten Autos mehr gibt, ist eine Veränderung des Designs entscheidend für den Erfolg der Marke. „Luxus ist Reduktion“, erklärt Wagener und stimmt damit seinem Münchener Kollegen Daniel Starke zu, der beim neuen Rolls-Royce Ghost die gleiche Maxime anlegen will. „Ich will nicht, dass ein Mercedes schreit“, sagt Gorden Wagener und erteilt im gleichen Atemzug dem statusbewussten fernöstlichen Design mit markigen Worten eine Abfuhr. „Wenn ein Mercedes chinesisch aussehen würde, wäre das der Tod.“

Ab 2018 im neuen Kleid

Bis die Ergebnisse der neuen Denke auf der Straße rollen, werden aber noch einige Jahre vergehen. Erst ab 2018 sollen die ersten Modelle im neuen Outfit zu haben sein. Wohin die Reise geht, kann man allerdings bei einigen aktuellen Autos schon erkennen. Wirkten bei C-Klasse der Modellreihe W204 die Radläufe noch wie aufgesetzt, sind die Übergänge bei der gerade vorgestellten Version W205 viel fließender. Sieht gut aus, stellt aber die Produktionsabteilung vor große Aufgaben: Sechs Ziehvorgänge sind nötig, ehe das Blech in der richtigen Form ist. An Selbstbewusstsein mangelt es dem gebürtigen Essener nicht.Mercedes-Benz AMG GT

Die Phantomkante

Seiner Meinung nach kaschieren Kanten im Automobil-Design einiges. „Die größte Perfektion ist die Kante, die gar nicht da ist“, sagt er. Rumms. Das saß. Adrian van Hooydonk, der bei BMW das Formen-Zepter schwingt, wird dieser Satz nicht gefallen. Der nächste Meilenstein in der Design-Entwicklung soll der Mercedes-Benz AMG GT markieren. Mit diesem Modell wird sich Wagener erstmals an seinen eigenen Worten messen lassen müssen.

Was der exklusive Vorab-Blick zeigt

Die Proportionen des 911er-Konkurrent stimmen schon mal mit der Mercedes-Tradition überein. Lange Motorhaube und ein knackiges Heck mit einer betonten Schulterpartie gefallen. Das Hinterteil des Schwabenpfeils ähnelt ein bisschen dem des Porsche 928. Ohne Schwächen ist die Silhouette des Mercedes-Benz AMG GT allerdings nicht. Die steil abfallende Windschutzeibe schaut aus, wie in die Karosserie gesteckt. „Sie ist genau richtig so. Sie schiebt die Motorhaube noch weiter nach vorne“, erstickt Wagener jede Kritik im Keim.Mercedes-Benz AMG GT

Für die Dynamik sorgt die Transaxle-Bauweise

510-PS-V8-Twin-Turbo-Kraftwerk vorne, Getriebe hinten. Das Gewicht des Sportwagens soll dank Aluminium-Bauweise weniger als 1,6 Tonnen betragen. Die Zylinderanzahl findet sich im Interieur wieder: Auf der breiten, leicht ansteigenden Mittelkonsole befinden sich acht galvanisierte Knöpfe. „Diese Mittelkonsole strahlt Kraft aus“, sagt Interieur-Designer Jan Kaul. Platz ist links und rechts immer noch genug, so dass selbst hochgewachsene Passagiere durch das Bauteil in der Mitte nicht beengt werden.Mercedes-Benz AMG GT

Schwierige Aufgabe für Interieur-Designer

Bei allem guten Aussehen soll der GT auch bei der Agilität mit dem Zuffenhausener Konkurrenten mithalten können. Auf Wunsch des AMG-Chefs Tobias Moers wurde das tabletähnliche Display weiter nach unten gesetzt, um dem Fahrer einen besseren Blick auf die Motorhaube und die Straße zu ermöglichen. Diese Aufgabe stellte die Interieur-Designer vor eine schwierige Aufgabe. Gelöst wurde sie, indem man die Kanäle der kreisrunden Lüftungsdüsen um 180 Grad drehte und so die benötigten Extra-Zentimeter herausschindete.Mercedes-Benz AMG GT

Cockpit wie im Flugzeug

Damit schafften es Jan Kaul und seine Kollegen das Display besser in das Cockpit zu integrieren. Die Kombination aus Leder, Carbon und verchromten Knöpfen verbreitet eine sportliche und dennoch angenehme Atmosphäre. Anders als beispielsweise BMW versetzten die Mercedes-Designer die Favoritentasten kurzerhand in den Wagenhimmel. Damit spielen sie das Flugzeug-Thema weiter, dass durch die kreisrunden Belüftungsdüsen aufgenommen wird.

Dank an die Kollegen von press-inform

  • v8junkie

    Der wahre Luxus ist, wenn wir von dem MARKETINGGELABERE
    und den ständigen metallgewordnenen AUGENKREBS und dem
    SIKKENTERROR und DISPROPORTIONALITÄT verschon werden, was
    aber ja vieln so wurscht is weils eh nur des draud pickte
    Logo sehn oder sich brav vom Werbegejaule die Eier massieren
    lassen…
    Schön das MERCEDES ( SLS ) DESIGNLICHTBLICKE aufflackern lässt, und wie immer is die Realität eine verklemmte und
    hausbackene fadesse, die im Karpfen-vertreter-stammtisch-look daherkommt.
    Wenn dan schon ein KIA wie ein MASERATI aussieht… hofft man
    das es Mercedes wenigstens bis 2099 hin bekommt.
    Und bitte net diese ewigen SUV-kröten, diese rollenden
    Toi Toi tois für die katzenmaul-weiber und co.
    BITTE einmal wieder elegant,..geht des?
    Und net speckig und grausam ala BMW I8 Marketing
    Peinlich x zum davonlaufen grauslich.
    SIKKENBOMBER

  • MP

    Schalter in der Dachkonsole! Wau! das liest sich als wäre der Designer vor langer Zeit in einem ALFA 75 gesessen.

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