Mercedes-Benz A-Klasse stat vore
Ein Feschak für die Jugend.
 

Forever Young

Die A-Klasse will junge Kunden anlocken. Könnte gelingen.

07.03.2012 Online Redaktion

Gleich zu Beginn sei gesagt: die Mercedes-Benz A-Klasse ist, ebenso wie der neue SL (gilt auch für SL 63 AMG) und die B-Klasse, schwer zu fotografieren. Vorschnellen Urteilen zu ihrem Aussehen sei also Einhalt geboten, das neue Benzchen sieht in Natura sehr fesch aus. Das Heck könnte so zwar auch an einem Japaner kleben, aber die sind ja auch nicht alle schiach.

Mercedes-Benz A-Klasse also, dritter Anlauf, Neustart, und zwar voll. Kein doppelter Boden, keine Elch-Allüren, dafür 4,3 Meter slick gedengeltes Blech, mit Lichtkanten, langer Kühlerhaube, markanter Front. Den Schattenriss kennt man vom Einser-BMW. Die Platzverhältnisse sind wie bei der Eisenbahn gestaffelt: vorne Premium, mittig Economy, Kofferraum Holzklasse (genaue Angaben werden sicherheitshalber noch nicht gemacht).

Aber Bauhaus passiert eh woanders. Hier betont man zum Beispiel die tiefe Intergration des iPhones (und zukünftig auch anderer Smartphones) oder die Fahrdynamik. Sogar eine von AMG angehauchte Sport-Version gibt es mit 18-Zoll-Rädern, roten Bremssätteln und scharfen Schürzen vorne und hinten. Die Motoren sind allesamt turbogeladen und mit Direkteinspritzung versehen, auf der Benzinerseite gibt es wahlweise 115 PS (A 180, 90 kW), 156 PS (A 200, 115 kW) oder 211 PS (A 250, 155 kW), bei den Dieseln stehen 109 PS (A 180 CDI, 80 kW), 136 PS (A 200 CDI, 100 kW) oder 170 PS (A 220 CDI, 125 kW) zur Verfügung. Angetrieben werden die Vorderräder, Mercedes behält sich jedoch die Möglichkeit, auch einen Allradantrieb einzubauen.

Sicherheit ist bei Mercedes natürlich eine Kernkompetenz, hier trumpft man mit dem einzigen serienmäßigen Kollisionswarner in der Kompaktklasse auf. Ein Radarsensor erkennt eine kommende Kollision, schärft die Bremsen, schreit und surrt, bremst aber nicht selbstständig – es braucht schon eine „deutliche Betätigung des Bremspedals“, um ein Zerkratzen des Diamantgrills zu verhindern. Ebenfalls erhältlich sind das bekannte Pre-Safe-System, ein adaptiver Tempomat, ein Fernlicht-Assistent, ein Toter-Winkel-Warner, eine Verkehrsschild-Kamera sowie die obligate Einparkautomatik.

Marktstart ist im September, die Preise stehen noch nicht fest.

Unten sehen Sie: die zukünftige Kundschaft.

Da wird gleich der Christkindlbrief gezückt…

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