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Die neue C-Klasse soll Mercedes zu einem weiteren Wachstumsjahr verhelfen.
 

Mercedes-Absatz in China um 45 Prozent gestiegen

Daimler verkaufte im Jänner 24.000 Autos am „Problemmarkt“ China – Weltweit Zuwachs um 15 Prozent bei Mercedes-Pkw

05.02.2014 APA

Daimler konnte seinen Absatz im Problemmarkt China im Jänner mit 24.000 verkauften Mercedes-Benz-Pkw um 45 Prozent steigern. Weltweit kletterten die Auslieferungen des deutschen Autobauers um gut 15 Prozent auf rund 109.000, wie das Unternehmen am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. In China waren Audi und BMW in den letzten beiden Jahren erfolgreicher als Daimler, unter dem neuen China-Vorstand Hubertus Troska soll sich das mit der Umorganisation des Vertriebs und neuen Fahrzeugmodellen bald ändern.

Absatzrekord in den USA

Am Heimatmarkt Deutschland rollten im Jänner 8,4 Prozent mehr Wagen mit dem Stern auf der Motorhaube zu den Kunden. Im wichtigsten Einzelmarkt USA erzielte Mercedes zwar einen neuen Absatzrekord, der Zuwachs zum Jänner 2013 betrug allerdings nur 0,5 Prozent auf 22.600 Fahrzeuge. Dennoch war Mercedes hier gegenüber der Konkurrenz aus Bayern der Platzhirsch bei Oberklassewagen.

Daimler setzt auf neue Modelle

Im Kampf um den ersten Platz unter den Premiumherstellern weltweit holt Daimler derzeit langsam auf, lag 2013 trotz eines Rekordabsatzes von 1,46 Millionen Fahrzeugen aber weiter hinter BMW und der Volkswagen-Tochter Audi. Vertriebschef Ola Källenius äußerte sich dennoch zuversichtlich. „Nach dem Rekordjahr 2013 starten wir mit starken Produkten in ein weiteres Wachstumsjahr“, sagte er.

Smart mit starken Einbrüchen

Mit der neuen C-Klasse und dem kleinen Geländewagen GLA setzen die Stuttgarter ihre 2013 gestartete Modelloffensive fort. Gefragt waren vor allem die Kompaktwagen A-, B- und CLA-Klasse, aber auch die Luxuslimousine S-Klasse und die eine Nummer kleinere E-Klasse verzeichneten deutlichen Zuwachs. Der Stadtflitzer Smart war zuletzt ein Ladenhüter. Im vergangenen Monat verkaufte Daimler von dem Kleinstwagen gut zehn Prozent weniger. Jetzt wird er neu aufgelegt und kommt im vierten Quartal als Zwei- und Viersitzer auf den Markt. Einschließlich der Marken Smart und AMG stieg der Absatz von Mercedes-Benz-Cars um 13,5 Prozent auf knapp 116.000 Stück.

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