McLaren P1 Paris 2012 900 PS Supersport MP4-12c
Der P1 orientiert sich optisch am MP4-12c.
 

Konkurrenzlos

McLaren zeigt in Paris den P1. Die Konkurrenz ist… ja wo eigentlich?

19.09.2012 Online Redaktion

Der Großvater ließe sich jetzt zum Vergleich heranziehen. Man könnte sagen, der P1 ist der Nachfolger vom F1. Der wurde von 1993 bis 1997 exakt 106 Mal gebaut, hatte einen Zwölfzylinder mit 6,1 Liter Hubraum unter der Haube und war das Nonplusultra in Sachen Supersportwagen. Neben all den entwaffnenden Superlativen auf dem Datenblatt garantierte ihm vor allem der Innenraum diesen Titel. Der Fahrer saß zentral, leicht gen Heck gezogen gab es dann noch einmal zwei Sitzplätze – 1+2, sozusagen.

Der P1 tritt auf dem Autosalon in Paris das Erbe an. Oder eben auch nicht. Denn er ist so ganz anders. Zunächst einmal das Sitzkonzept. Der P1 orientiert sich dort am MP4-12c. Also ganz klassisch vorne zwei Sitze. Die sind aber enger beisammen (weil weiter in der Mitte) als bei den meisten Konkurrenten, um den Schwerpunkt zu optimieren.

Beim Motor geht es weiter. Auch hier: beste MP4-12c Ware. Der 3,8-Liter V8 (ergänzt mit KERS) wird auf rund 900 PS (oder mehr) aufgeblasen. Man könnte jetzt sagen: Bumm, da haben Ferrari und Lamborghini aber einen Konkurrenten der ersten Rangordnung bekommen. Aber so ganz stimmt das nicht. Was die reinen PS-Daten angeht hat man die beiden nämlich brutalstmöglich rechts überholt. Der P1 ist näher am Bugatti Veyron. Zumindest theoretisch. Denn der spielt in seiner eigenen Liga.

Zum Einsatz kommt reichlich Titan, Magnesium und Karbon – aber das ist ja mittlerweile obligat in dieser Klasse. Genauere Daten gibt es leider noch nicht und auch auf einen Preis müssen wir noch warten.

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