McLAren Trivia unknown facts was sie noch nicht über mclaren wussten
Woher kommt eigentlich das Orange? Hier finden Sie die Antwort.
 

Walking through Woking – Was Sie noch nicht über McLaren wussten

Zehn Dinge, die Sie vielleicht noch nicht über McLaren wussten. Eine Trivia-Sammlung vom letzten Rundgang.

25.09.2013 Online Redaktion

Farbwahl
Heute heißt die Farbe, mit der man die McLaren-Modelle verbindet, offiziell McLaren-Orange. Als die Farbe für den M7 eingeführt wurde, hieß die Farbe noch Papaya-Orange. Nach der Nationalfrucht von Neuseeland – dem Heimatland des Markengründers. Das Orange hatte den positiven und ungeplanten  Nebeneffekt, dass sich die Modelle auf den Schwarz-Weiß-Fernsehern von anderen Rennwägen leicht abhoben und auf den ersten Blick als McLaren zu erkennen waren.

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Woher kommt eigentlich das Orange? Hier finden Sie die Antwort.

Zahlenspiel
In einem F1-Auto von McLaren (besteht aus rund 1300 Teilen) sind rund drei Kilometer Kabel verbaut. Also genauso viel wie in einem Mp4-12c. Jenson Button kann mit seinem Lenkrad etwa 600 Funktionen steuern – von der Getränkezufuhr über den Funk bis zu Aerodynamikmaßnahmen.

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Steuerparadies Formel eins Cockpit: 600 Funktionen verstecken sich hier.

Heavy Metal
In der Konzernzentrale von McLaren steht die weltweit größte Sammlung von original Motorsport-Pokalen – behauptet zumindest McLaren. 639 Pokale sind dort zu besichtigen. Die original Trophäe geht bei McLaren traditionell ans Team, während der Fahrer eine Replik mit nach Hause bekommt.

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Die weltgrößte Sammlung originaler Motorsport-Pokale steht in Woking.

Geschäftsmodell
McLaren verdient sein Geld unter anderem mit Catering. Zur McLaren Group gehören insgesamt sechs Firmen. Darunter auch „Absolut Taste“. Ein Caterer, der von jedem gebucht werden kann. Infiniti nutzte die McLaren-Abteilung regelmäßig für Events. Die weiteren Firmen: McLaren-Racing, -Automotive, -Marketing, -Electronics und -Applied Technologies. Letztere entwarf unter anderem die Prothesen für die Sprinter bei den Paralympics

 

Rennrad
McLaren baut auch Rennräder. Für 16.000 britische Pfund gibt es ein Fahrrad, dessen Rahmen etwa 950 Gramm wiegt. Vollständig aufgebaut wiegt das Rad etwa 6,3 Kilogramm.

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Das leichteste Rad der Welt.

Ein Rundgang bei McLaren

Rennsiege
Im Jahr 2002 hat McLaren ein Seifenkistenrennen gewonnen. Mit dem MP4-T5 Soapbox holte das Unternehmen beim Goodwood-Festival einen entsprechenden Klassensieg. Das Modell sieht nicht so aus, es beherbergt im Renneinsatz aber einen Fahrer.

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Sogar ein Seifenkistenrennen hat die Marke schon gewonnen.

Aerodynamik
Der Mp4-25, das Formel 1 Auto von Jenson Button und Lewis Hamilton in der Saison 2010, hatte das so genannte F-Duct verbaut. Das System zieht über einen Schnorchel auf der Front Luft ein, die durch das Auto bis nach hinten zum Spoiler geleitet wird. Der Fahrer kann den Luftstrom kontrollieren, indem er mit seinem Ellbogen ein Loch in seinem Cockpit zuhält – oder eben offen lässt. Auf Geraden wird das Auto damit bis zu zehn Stundenkilometer schneller. McLaren hatte das System erfunden, nachdem die FIA mechanisch bewegbare Aerodynamikmaßnahmen verboten hatte. Also eine Änderung per Knopfdruck. F-Duct kommt ohne Knopf aus. Der Name kommt vom Sponsor „Vodafone“. Die Schnorchel-Einlässe waren auf Höhe des „f“.

Arbeitsvertrag
Wer bei McLaren-Racing arbeitet und regelmäßig mit dem Rennstall auf Tour ist, hat in seinem Arbeitsvertrag stehen, dass er drei Mal die Woche ins Fitnessstudio muss. Extrakosten entstehen dem Angestellten dadurch nicht. McLaren hat ein Fitnesscenter für die Angestellten samt 25-Meter-Schwimmbecken.

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Die Pitstop-Crew muss zwei Mal am Tag üben.

Übungssache
Die Pitstop-Crew hat einen besonders hektischen Job. Sind die F1-Wagen nicht gerade unterwegs zu einer Veranstaltung stehen vier Autos in der Werkhalle des Rennteams. Zwei Mal am Tag muss die Pitstop Crew dann spontan antreten und einen Service üben. Sprit nachfüllen, Reifenwechsel, Visier waschen…. die Übung dauert jeweils zwanzig Minuten. Der Pitstop-Rekord von McLaren liegt bei 2,31 Sekunden. Noch heuer soll der auf unter zwei Sekunden gedrückt werden. Kein Wunder, den Gesamtrekord hält derzeit Redbull mit 2,05 Sekunden.

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Der See vor dem Gelände, ein seltenes Biotop.

Wasserspiele
Vor dem McLaren-Sitz in Woking liegt ein See. Der dient dazu das Haus zu kühlen. Damit ist nicht nur die Klimaanlage gemeint, sondern beispielsweise auch die Rotorblätter des Windkanals. Deswegen ist der See deutlich wärmer als andere Gewässer in der Gegend (Ende September hatte der See noch rund 26 Grad Celsius) wodurch sich eine ganz andere Flora und Fauna entwickelt. Was Angler anzieht. Bisher war es aber erst einem Menschen erlaubt in dem See zu angeln: Heikki Kovalainen.

  • Hans-Hellmuth Merg

    Interessante News. Wenn ich mal die Gelegenheit dazu hätte, würde ich dem Rennstall gerne einen Besuch abstatten.

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