Mazda Takeri Interview Designer Peter Birthwhistle
Peter Birtwhistle erklärt die neue Designsprache.
 

„Manche Marken übertreiben“

Peter Birtwhistle, Chefdesigner von „Mazda Motor Europe“, über den Takeri und warum manche Autos wie Lichthupen sind.

31.03.2012 Autorevue Magazin

Was wird von diesem Entwurf übrig bleiben?
Die Karosserie wird so bleiben, vielleicht etwas schmäler und höher werden. Auch der Kühlergrill kommt so. Er ist inspiriert vom Gesicht einer Raubkatze. Er soll markant sein, aber nicht so, dass man irritiert ist.

Ist man aber bei den meisten Autos.
Ich weiß. Langsam übernimmt die Front des Autos die Funktion, die in den Achtzigern die Lichthupe innehatte, das ist natürlich völlig asozial. Bestimmte Marken übertreiben da.

Der Takeri sieht aber auch nicht gerade freundlich aus.
Ist richtig (lacht). Er ist sehr markant. Es kommt immer drauf an, welche Art Auto es ist.

Es ist zum Beispiel ein Familienauto.
Vergessen Sie nicht, die meisten Familienautos werden von den Männern gekauft. Die mögen es so.

Kommen wir zum Profil, hier soll die neue Designsprache Kodo besonders deutlich lesbar sein.
Ja, Kodo hat mit Spannung zu tun, der Spannung eines Raubtieres kurz vor dem Sprung, vor der Explosion von Bewegung.

Das passt aber nicht zu allen Mazdas, oder?
Man kann es unterschiedlich stark auftragen. Bei einem Mazda 3 wird das sicher freundlicher sein.

Kodo ändert das Image der ganzen Marke?
Sicher. Wir wollen deutlich mehr in Richtung Premium gehen, sportlich und wertig sind die Ziele. Aber dezidiert in der echten Mittelklasse.

Irgendwo zwischen Kia und Audi?
Da wird man uns finden. Aber näher bei Audi.


Hier gibt es mehr zum Mazda Takeri.

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