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Mazda CX-3 – der große Wurf?

Mazda feierte mit dem CX-5 einen beachtlichen Erfolg, jetzt soll es zwei Nummern kleiner mit dem CX-3 in dieselbe Richtung gehen, bergauf.

16.03.2015 Press Inform

Der 4,28 Meter lange Mazda CX-3 sieht nicht nur gut aus, er ist auch alles andere als ein Blender. Den kleinen Bruder des Mazda CX-5 gibt es auf Wunsch gibt es unter anderem Allradantrieb und eine Sechsstufenautomatik. Das Motorenspektrum dürfte gerne etwas größer sein, denn mit einem zwei Liter großen Benziner, der wahlweise 120 oder 150 PS leistet, und einem 105 PS starken Diesel mit 1,5 Litern Hubraum, ist das Angebot eher dünn. Insbesondere eine zweite Selbstzündervariante mit 130 bis 150 PS fehlt im Angebot.

Mazda CX-3 – wieviel PS dürfen es sein?

Der 150-PS-Benziner oder der 105-PS-Diesel sind auf Wunsch nicht nur mit Front-, sondern auch einem variablen Allradantrieb zu bekommen. Der zwei Liter große Benziner ist mit seinen 110 kW / 150 PS flott motorisiert; ein echter Kraftprotz fährt sich jedoch anders. Das liegt weniger an der Motorleistung an sich, als vielmehr an dem überschaubaren maximalen Drehmoment von 204 Nm, das dem Fahrer bei 2.800 U/min zur Verfügung steht. Hier ist man durch die verschiedenen Turbomotoren der Konkurrenz mehr Leistungs-Enthusiasmus gewohnt. Mit höheren Drehzahlen geht es engagierter zur Sache, doch der Vierzylinder wird deutlich vernehmbar bis laut. 0 auf Tempo 100 in 8,7 Sekunden sind allemal schnell genug. Gleiches gilt für die Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Jedoch ist die schwächere 120-PS-Version mit 192 km/h und 0 auf 100 in 9,0 Sekunden kaum langsamer unterwegs. Zudem verbraucht der kleinere Benziner mit 5,9 Litern Super einen halben Liter weniger als die 150-PS-Version. So wird die Entscheidung leichter als gedacht: 120 PS reichen allemal aus und die 150 PS müssen es nur sein, wenn es der Allradantrieb sein soll.

Was positiv auffällt

Sehr angenehm macht sich im Fahrbetrieb das geringe Fahrzeuggewicht des Mazda CX-3 bemerkbar. Der 120-PS-Benziner bringt weniger als 1,3 Tonnen auf die Waage. Das Fahrwerk ist eine gelungene Mischung aus komfortabel genug und so straff man es sich auf kurvigen Landstraße wünscht. Gut: die präzise Lenkung und kraftvoll zupackende Bremsen. Nick- und Wankbewegungen sind geringer als bei den meisten Konkurrenten.

Mazda-CX-3-(24)
© Bild: Werk

Sicherheitsausstattung, Sitze und Co

Ebenso wie sein größerer Bruder der Mazda CX-5 ist die Sicherheitsausstattung auf Wunsch sehr umfangreich. Je nach Ausstattungspaket gibt es unter anderem City-Notbrems-, Spurwechselassistenten sowie Abstandstempomat, Ausparkhilfe, Spurwechselwarner und LED-Scheinwerfer, Nebelscheinwerfer und Fernlichtassistent. Der Innenraum des CX-3 präsentiert sich weitgehend im Stile von CX-5 und Mazda 3. Die Instrumente sind mit dem zentralen Drehzahlmesser und dem digital eingeklinkten Tacho jedoch etwas viel Sportlichkeit für einen kompakten Crossover und würden besser zu einem kleinen Sportler wie eben dem Mazda MX-5 passen. Die Sitze sind bequem und lassen sich ebenso wie das griffige Steuer vielfältig verstellen; jedoch fehlt auf der Beifahrerseite eine sinnvolle Sitzhöhenverstellung. Im Fond können zwei Erwachsene mittlerer Größe sitzen. Mehr sollte es im Fond jedoch nicht sein, weil Bein- und Schulterfreiheit fehlen. Wertig: die Kunststoffoberflächen, die bei der Topversion sogar teilweise beledert Eindruck schinden.

Multimediasystem und Ladevolumen

Die Bedienung des Multimediasystems mit seinem sieben Zoll großen Bildschirm klappt einfach und weitgehend selbst erklärend. Die elektrischen Fensterheber dürften jedoch auch in dieser Klasse an allen vier Scheiben über eine Komfortfunktion verfügen. Das Ladevolumen des Japaners liegt je nach Stellung des Ladebodens zwischen 350 und 1.260 Litern, wobei sich die Rückbank im Verhältnis 40:60 umklappen lässt. Ebenso wie beim Mazda CX-5 fehlt eine elektrische Heckklappenbedienung.

Noch sind die Preise für Österreich nicht bekannt.

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