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Benannt nach einem legendären Doppelsieg, der Maserati Sebring 3700 Serie II von 1967.
 

Woher der Maserati Sebring seinen Namen hat

Der Maserati Sebring 3700 von 1967, woher er seinen Namen hat, was damals an ihm schon nicht mehr zeitgemäß war und wer die Karosserie entworfen hat.

15.11.2014 radical mag

Den Maserati 3500 GT gibt es als Spyder Vignale von 1962 zu bestaunen oder auch als Frua von 1961. Ab 1962 gab es dazu noch den 3500 GTI S, der war etwas höher positioniert als der 3500 GT (und deutlich unter dem 5000 GT). Das war nötig geworden, weil Maserati vor allem auf dem amerikanischen Markt gegen den DB4 von Aston Martin kaum mehr einen Stich tat. Ab 1964 wurde der 3500 GTI S dann Sebring genannt, dies in Erinnerung an den legendären Doppelsieg beim 12-Stunden-Rennen in Sebring im Jahr 1957.

Damals nicht mehr zeitgemäß

Der Sebring basierte auf dem noch einmal um 10 Zentimeter verkürzten Chassis des 3500 GT Spider. Sprich: er verfügte weiterhin über die nicht mehr wirklich zeitgemäße hintere Starrachse. Von 1962 bis 1966 gab es den 3,5-Liter-Reihensechser, ab 1964 bis 1967 alternativ dazu einen 3,7-Liter (mit 245 anstatt 235 PS). Von 1966 bis 1969 war dann schließlich die 4-Liter-Variante eingebaut, mit 255 PS._Maserati Sebring 3700 von 1967

Karosserie von Alfredo Vignale entworfen?

Die Karosse wurde bei Vignale gefertigt. Es heißt, Alfredo Vignale höchstpersönlich habe sie entworfen; andere Quellen glauben zu wissen, dass es Giovanni Michelotti gewesen sei, der die Entwürfe gezeichnet habe. Von der ersten Serie wurden 348 Stück gebaut, von der zweiten 243 Exemplare.

Vielen Dank an die Kollegen von www.radical-classics.com

Ein best-of-Maserati auf autorevue.at

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