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Mark Wilsons Lane Splitter: Ein Auto wie zwei Motorräder

Diese Auto besteht aus zwei Motorrädern und heißt Lane Splitter. Oder andersrum: aus diesen zwei Motorrädern lässt sich ein Auto machen.

16.04.2015 Online Redaktion

Schuld ist vielleicht Blade Runner. Oder auch I, Robot. Ganz sicher aber das Science Fiction Genre. Mark Wilson ist Designer und Journalist und hat in seinem Leben viele futuristische Filme gesehen. Daher kam vielleicht die Idee, den Lane Splitter zu entwerfen. Der Clou ist, dass sich zwei völlig selbstständige Motorräder zu einem Auto verbinden sollen.

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© Bild: Argo Design/Mark Wilson

Lane Splitter: Zwei Motorräder, ein Auto

Wilson durfte bei Cadillac einen Tag als Creative Director arbeiten und nahm dafür die einzelnen Abteilungen in Anspruch. Er machte quasi einen Tag Praktikum für die Kameras. Am Ende des Tages hatte er erste Entwürfe für den Lane Splitter. Zwei Motorräder, die sich zu einem Auto verbinden lassen. Allerdings: die Cadillac-Führung war nicht sonderlich angetan von dem Projekt.

Immerhin hatte Wilson jetzt eine Grundlage mit der er arbeiten konnte und präsentierte sie den Kollegen von Argo Design. Die machten daraus ein Konzept, das vielleicht wirklich funktionieren könnte. Für die technischen Details war Chipp Walters verantwortlich, ein ehemaliger NASA-Designer. Er gab dem Fahrzeug die richtige Richtung vor: in erster Linie sind es zwei Motorräder. Dadurch ergaben sich die restlichen technischen Fragen von selbst. Werden die beiden Bikes verknüpft, müssen sie sich trotzdem in die Kurve legen können. Dafür braucht es flexible Schließmechanismen. Die Kopplung soll automatisch erfolgen und eine Weiterentwicklung der bestehenden Einparkhilfen sein.

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© Bild: Argo Design/Mark Wilson

Ein Konzept wartet auf Realisierung

Natürlich gäbe es noch reichlich Probleme zu lösen, sollte es zu einer Umsetzung kommen. Es müssten zwei Motoren und Tanks verbaut werden, was wiederum das Gewicht nach oben treibt. Die Motoren müssten entweder für den Autobetrieb synchronisiert werden, oder aber, ein Motor müsste deaktiviert werden. Dann würde der aktive Teil des Autos aber plötzlich doppelt so viel Sprit verbrauchen. Egal. Kleinigkeiten. Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf eine erste Testfahrt.

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