Maria Vassilakou
Weihnachten und Ostern zusammen
 

Mariahilfer Straße: Vassilakou hat Grund zum Feiern

Schon im Herbst sollen die Fußgängerzone und Teile der Begegnungszonen fertig umgebaut sein. Bisher gibt es keine Details zu den Querungen.

07.03.2014 APA

Erleichtert hat sich die grüne Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou nach der Auszählung der Befragung zur Verkehrsberuhigung der Mariahilfer Straße gezeigt. „Das Ergebnis ist wie Weihnachten und Ostern zusammen“, sagte sie vor Journalisten. Die Mahü wird nun planmäßig ab Mitte Mai umgebaut. Die Fußgängerzone im Kern und ein Teil der Begegnungszonenabschnitte sollen schon im Herbst fertig sein.

Dank an Anrainer

„Danke Mariahilf, danke Neubau. Das ist eine unglaubliche Reife, die hier an den Tag gelegt wurde“, richtete die Ressortchefin den Anrainern der stimmberechtigten Bezirke aus. Die hohe Wahlbeteiligung zeige auch, dass „direkte Demokratie ein Weg ist, der sich lohnt“.

Baubeginn ab Mitte Mai

„Nun wartet viel Arbeit“, so Vassilakou. Zwecks Neugestaltung des Shoppingboulevards müssten nun Ausschreibungen und Auftragsvergaben in die Wege geleitet werden. Die Baumaschinen sollen dann ab Mitte Mai loslegen. Die Umgestaltung wird – wie bereits im Vorfeld angekündigt – in zwei Etappen erfolgen. Geht es nach der Verkehrsstadträtin, soll der erste Abschnitt schon im Herbst fertig sein – und zwar die Fußgängerzone und ein Teil der beiden Begegnungszonen.

Alle sollen in die Detailplanungen eingebunden werden

Vassilakou betonte, dass sie auch „alle, die jetzt enttäuscht sind“, noch in die Detailplanungen einbinden wolle. Sie verwies zugleich auf den für Mittwoch angekündigten Runden Tisch mit allen Gemeinderatsfraktionen. Sie werde versuchen, auch Anregungen und Bedürfnisse etwa des Handels noch in das Mahü-Konzept zu integrieren. Genaueres will sie erst nächste Woche kundtun – etwa auch, was die Querungen betrifft: „Ich will jetzt keine Schnellschüsse machen.“

Häupl „war sehr unterstützend“

Ob Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) am Runden Tisch kommende Woche teilnehmen wird, sei ihr im Moment nicht bekannt, sagte die Verkehrsstadträtin auf Nachfrage. Sie gehe aber davon aus, dass jedenfalls ein Vertreter der SPÖ mit Entscheidungsbefugnis dabei sein werde. Häupl richtete sie jedenfalls ein Danke aus – denn: „Er war sehr unterstützend.“

Weg der Zukunft

Erfreut über den Befragungsausgang zeigte sich auch Eva Glawischnig. „Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis und ein starkes Zeichen dafür, dass Verkehrsberuhigung in Wien ein Weg der Zukunft ist“, ließ die Bundessprecherin der Grünen per Aussendung wissen.

pixel