Neue Route des 13A rund um die Mariahilfer Straße
Neue Route des 13A rund um die Mariahilfer Straße
 

Mariahilfer Straße: Neue 13A-Route ab Montag

Ab Montag fährt der 13A eine neue Route, die Linie 2B wird eingestellt. Zudem ist es wieder möglich, die Mariahilfer Straße per Auto zu queren.

15.11.2013 APA

Am Montag treten die Ende Oktober angekündigten Änderungen rund um die vieldiskutierte Wiener Mariahilfer Straße in Kraft. Der Bus 13A fährt ab Montag die neue Route durch den 6. Bezirk und nicht mehr – wie bisher – durch die Fußgängerzone. Die kurze, erst im Sommer eingeführte, Linie 2B wird eingestellt. Außerdem kann die „Mahü“ wieder per Auto wieder gequert werden. 

Lang diskutierte neue Route des 13A fixiert – zumindest bis Frühjahr

Über die neue Streckenführung des 13A haben SPÖ und Grüne gut zwei Monate diskutiert. Das Ergebnis: Der Bus in Richtung Alser Straße/Skodagasse fährt ab Wochenbeginn nun über die Gumpendorfer Straße, Windmühlgasse – hier wurde eine neue Haltestelle eingerichtet – und Capistrangasse ein Stück die Mariahilfer Straße stadtauswärts. Die Shoppingmeile ist in diesem Abschnitt Begegnungszone. Dann biegt der Bus wie bisher in die Kirchengasse ein. Auf der Retour-Strecke bleibt alles wie gehabt. Zuletzt hatten sich einige Anrainer mit Verweis auf Lärm-und Abgasebefürchtungen gegen diese Neuerung zu wehren versucht. Die Bürgerinitiative will am Montag, 8.00 Uhr, via Flashmob noch einmal auf ihren Unmut aufmerksam machen. Im Frühjahr soll die neue Route noch einmal nachjustiert werden, wenn auch nur marginal. Dann geht es durch die Gumpendorfer Straße, Amerlingstraße, Bundesländerplatz, Schadekgasse, Windmühlgasse, Capistrangasse, Mariahilfer Straße in die Kirchengasse.

Neue Route des 13A rund um die Mariahilfer Straße

Neue Route des 13A rund um die Mariahilfer Straße

Buslinie 2B wird eingestellt

Die Änderung bedeutet gleichzeitig das Aus für die Buslinie 2B. Sie wurde erst im Sommer eingeführt und pendelt zwischen den Museen am Ring und Kirchengasse. Die Linie werde aber wenig frequentiert und durch die 13A-Umleitung endgültig obsolet, so das Argument.

Mahü-Querung mit dem Auto wieder möglich

Mit Montag ist es außerdem wieder möglich, mit dem Auto die Mariahilfer Straße zu queren. Von der Stumpergasse kann man dann wieder über die „Mahü“ in die Kaiserstraße fahren. Die Querung am Rande der äußeren Begegnungszone ist ein rot-grüner Kompromiss. Denn die SPÖ wollte eigentlich zwei bis drei Bezirksverbindungen, die Grünen gar keine.

Anrainerbefragung entscheidet 2014 über die Zukunft der Mariahilfer Straße

Weitere Neuerungen werden wohl bis zur angekündigten Anrainerbefragung nicht mehr kommen. Die Bewohner des 6. und 7. Bezirks sollen in den ersten Wochen des kommenden Jahres über die Zukunft der „Mahü“ entscheiden. Die konkreten Fragen stehen noch nicht fest. Es wurde aber bereits in Aussicht gestellt, dass auch das gesamte Projekt abgelehnt werden könne. Thema könnten eventuell die Radler sein. Denn Rot-Grün ist sich nach wie vor uneinig, ob die Biker künftig von der Fußgängerzone verbannt werden sollen. Die Roten inklusive Bürgermeister Michael Häupl sind dafür, die Grünen dagegen. „Es laufen Gespräche“, hieß es am Freitag dazu im Büro von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne).

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  • Susanna Sch

    *Zitat*:aus ihrem Abschnitt:
    Zuletzt hatten sich einige Anrainer mit Verweis auf Lärm-und Abgasebefürchtungen gegen diese Neuerung zu wehren versucht. Die Bürgerinitiative will am Montag, 8.00 Uhr, via Flashmob noch einmal auf ihren Unmut aufmerksam machen
    Es sind NICHT EINIGE ANREINER,sondern ALLE betroffenen ANREINER die sich wehren(und nicht versuchen)

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