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Mansory Torofeo: Lamborghini Huracán vom anderen Stern

Nachdem der Motor komplett neu aufgebaut wurde, musste die Karosserie folgen. Sonst hätte niemand mehr den Mansory Torofeo unter Kontrolle.

29.04.2015 Online Redaktion

Lamborghini hat gedacht, sie hätten bereits ein Maximum an Carbon verbaut. Falsch gedacht, sagt Mansory und zeigt, wo die Grenzen tatsächlich liegen. Das Ergebnis heißt Mansory Torofeo. Ein Kunstwort, das sich aus Toro (für Stier) und Trofeo (der Motorsportserie der Marke) zusammen setzt. Das Endergebnis ist eine noch brutalere Optik für 1.250 PS.

Huracán mit 1.250 PS

Genau genommen sind die Carbon-Arbeiten am Lamborghini Huracán mehr als nur ein Akt des puren Luxus. Sie sind eine unbedingte Notwendigkeit. Die Karosserie musste komplett neu gestaltet werden. Aus Carbon versteht sich. Die neue Frontschürze optimiert die Frischluftzufuhr, die neue Frontlippe den Abtrieb. Vorne (+ 30 Millimeter) und hinten (+ 40 Millimeter) wächst die Karosserie in die Breite. Das mag nach Optik-Tuning klingen, führt aber zu einem verbesserten Luftleitsystem für eine bessere Kühlung. Nichts passiert nur der Optik wegen, es muss auch der Funktion dienen. Eine Ansage, die freilich auch für Diffusor und Spoiler gilt.

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© Bild: Mansory

Diese Maßnahmen müssen sein. Denn Mansory hat den V10-Zylinder-Motor kräftig überarbeitet. Kolben, Pleuel, Pleuellager, Nockenwellen, ein wassergekühltes Ladeluftkühlersystem und das gesamte Kraftstoffsystem installierte das Team neu. Dazu kommen zwei kugelgelagerte Turbolader.

Leistungsdaten vom Planet Mansory

So werden aus den 610 PS der Serie radikale 1.250 PS. Das maximale Drehmoment musste bei 1.000 Newtonmeter begrenzt werden. Mit dieser Leistung braucht der Mansory Torofeo 2,7 Sekunden auf Tempo hundert. Die Höchstgeschwindigkeit liegt jenseits der 340 Stundenkilometer.

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