Für Magna lief das dritte Quartal 2013 in Österreich  bedeutend besser als im Vorjahr.
Für Magna lief das dritte Quartal 2013 in Österreich bedeutend besser als im Vorjahr.
 

Magna baute um 16 Prozent mehr Autos in Österreich

33.818 Pkw wurden im dritten Quartal 2013 im Grazer Werk produziert – auch der Umsatz stieg um 10 Prozent

07.11.2013 APA

Der kanadische Autozulieferer Magna International konnte das dritte Quartal 2013 in Österreich mit deutlichen Zuwächsen abschließen: Am Standort Graz, wo die Tochter Magna Steyr Autos u.a. für BMW und Peugeot produziert, stieg der Umsatz um 10 Prozent auf 680 Mio. US-Dollar (503,93 Mio. Euro), die Zahl der produzierten Fahrzeuge stieg um 16 Prozent auf 33.818. Das geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Magna-Quartalsbericht hervor.

Mini Paceman treibt Stückzahlen nach oben

Den Anstieg bei den Stückzahlen im dritten Quartal begründet Magna mit dem Produktionsstart des Mini Paceman, der seit dem vierten Quartal 2012 in Graz gebaut wird. Der starke Euro habe den Umsatz um weitere 35 Mio. Dollar (25,94 Mio. Euro) steigen lassen, hieß es. Gedämpft wurden die Zahlen für Graz zuletzt von einem Rückgang bei den Produktionsmengen für die Mercedes Benz G-Klasse.

19 Prozent mehr Fahrzeuge, 22 Prozent mehr Umsatz seit Jahresbeginn

Seit Jahresbeginn wurden im Grazer Werk 109.862 Fahrzeuge gefertigt – um 19 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz erhöhte sich zwischen Jänner und September um 22 Prozent auf 2,27 Mrd. Dollar (1,68 Mrd. Euro). Bis Jahresende soll der Umsatz aus der Fahrzeugproduktion („complete vehicle assembly“) auf 3,0 bis 3,2 Mrd. Dollar (2,22 Mrd. Euro bis 2,37 Euro Mrd. Euro) steigen, nach 2,6 Mrd. Dollar (1,93 Mrd. Euro) 2012. Im Vorjahr waren Umsatz und Stückzahlen rückläufig. Die Auftragsfertigung für Autokonzerne findet bei Magna nur in Österreich statt.

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