Peugeot 208 stat vore
Das ist der neue Peugeot 208.
 

Macht mich effizient!

Der Nachfolger des 207 startet nächstes Jahr.

03.11.2011 Online Redaktion

Seit 1983 stellt das Kleinwagensegment für Peugeot einen Eckpfeiler des Umsatzes dar: mehr als fünf Millionen 205er wurden gebaut, der Nachfolger 206 wies (und weist: er wird ja immer noch gebaut) ähnliche Zahlen auf und der aktuelle 207 hat vor gut einem Jahr immerhin die Zwei-Millionen-Schwelle überschritten. Ein schweres Erbe für den 208, der 2012 auf den Markt kommt, aber ein Blick auf die ersten veröffentlichten Fakten stimmt zuversichtlich: die Franzosen haben einiges an Hirnschmalz in das Projekt gesteckt, das könnte eine der spannenderen Neuerungen des nächsten Jahres werden.

Vor allem wegen der neuen Raumökonomie: der 208 wird sieben Zentimeter kürzer als der Vorgänger, bietet aber dennoch mehr Beinfreiheit hinten und 15 Liter mehr Kofferraum. Wirkliche Fortschritte wurden beim Gewicht gemacht, im Durchschnitt wiegt der 208 ganze 110 Kilogramm weniger als ein entsprechender 207, bei einer Version konnten sogar 173 Kilo eingespart werden. Der leichteste 208 wiegt 975 Kilo, was zusammen mit der ebenfalls verbesserten Aerodynamik (cW 0,29) eine gute Voraussetzung für spritsparenden Vortrieb bildet.

Hier beginnt der CO2-Zirkus. Fünf Dieselvarianten stehen zur Auswahl, deren Kohlendioxid-Ausstoß zwischen 87 und 99 Gramm pro Kilometer liegt, was einem Durchschnittsverbrauch von 3,4 bis 3,8 Litern entspricht. Auf der Benzinerseite kommt eine neue Generation von Dreizylinder-Motoren zum Einsatz, auch hier stößt die sparsamste Variante 99 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Die genauen Leistungsdaten gibt Peugeot noch nicht bekannt. Der Umwelt zugute kommt auch der Einsatz voll recyclebarer Materialien für Stoßfänger und Klimagebläse. Peugeot verspricht eine Einsparung von 1600 Tonnen Erdöl pro Jahr.

Neu ist auch das Ergonomiekonzept: die Bedienung des Radios geschieht über einen Touchscreen, der weit in den Innenraum ragt und dadurch ohne Verrenkungen erreichbar ist. Der Armaturenblock selbst wurde nach oben und damit weiter in das Blickfeld des Fahrers geschoben. Der Fahrfreude verpflichtet sich ein Lenkrad, das deutlich kleiner sein soll als das des 207. Alles zusammen sieht zwar ungewohnt aus, dürfte aber durchwegs praktikabel sein. Spannend wird, wie der 208 in seiner Basis-Version daherkommt.

Erstmals live zu erleben ist der 208 auf dem Genfer Automobilsalon Anfang 2012, Marktstart ist kurze Zeit später.

Hier gibt’s auch einen audio-visuellen Eindruck:

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