Ferrari Superamerica 45 Exterieur Statisch Front Seite
Peter Kalikow wird sich freuen...
 

Mach mir den Hengst

Der Ferrari Superamerica 45 ist ein Unikat. Lucky Peter.

25.05.2011 Online Redaktion

Der Concorso d’Eleganza Villa d’Este am Comer See ist genau genommen ein besserer Autosalon gewesen als die Autoshow in Barcelona. Zwar ist die Veranstaltung nur was für die Reichen, die richtig Reichen und die Superreichen, aber wer die Preziosen neidbefreit betrachten kann, der fühlt sich in Italien besser aufgehoben.

In Barcelona zeigte ausschließlich Hyundai eine Premiere. Die i40 Limousine. Und auch das nur, weil den Koreaner dadurch die ungeteilte Aufmerksamkeit der anwesenden Presse sicher war.

Am Comer See zeigte erst Aston Martin, was man zusammen mit Zagato ausgebrütet hatte, dann enthüllte auch noch Ferrari den Superamerica 45. Bevor das Scheckbuch gezückt wird: der Superamerica 45 ist ein Einzelstück. Gebaut wurde er für Peter Kalikow, einen New Yorker Börsenmakler.

Kalikow ist seit 45 Jahren leidenschaftlicher Ferrari-Sammler und dürfte damit einer von Ferraris besten Kunden sein. Zumal dies nicht sein erstes Einzelstück ist. Er entwarf schon öfter Autos, die dann Ferrari umsetzte. Auch der Momo Mirage – eine noble Kleinserie, eines 2+2-Sitzers, der rund um einen V8 von GM entstand – war von ihm. Kurzum: Wenn einer ein Ferrari-Einzelstück bekommt, dann er.

Und da steht es auch schon. Der Superamerica 45. Basis ist der 599er. Das Dach wurde beschnitten und der Kofferraum so überarbeitet, dass er uns einerseits an den Renault Wind erinnert, andererseits aber das Dach schluckt.

Nicht fehlen dürfen diverse Karbonteile und die Lackierung namens „Blu Antille“. Letztere soll Kalikow an den 61er Superamerica erinnern, der ebenfalls in seiner Garage steht. Apropos blau: damit Felgen und Innenraum zu der Lackierung passen, wurden sie stellenweise entsprechend eingefärbt. Bei den Karbonteilen des Interieurs nennt sich das dann „Blu Scuro“.

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