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Lotus: Die Kurve gekriegt

Lotus hat im vergangenen Jahr vielleicht die Wende zum Guten geschafft. Der Geschäftsbericht stimmt optimistisch.

08.04.2015 Online Redaktion

Lotus konnte im vergangenen Geschäftsjahr 2013/2014 seinen Absatz um 55 Prozent steigern. In Zahlen bedeutet das: 2.015 verkaufte Modelle im Vergleich zu 1.296 im Vorjahr. Damit war es, gemessen an den Stückzahlen, das beste Geschäftsjahr seit 2008/2009.

Mit England (+102%), China (+186%), Frankreich (+177%) und Deutschland (+130%) entwickelten sich vor allem die Märkte besonders stark, die Lotus als ihr Kerngeschäft definiert. Japan, immer noch der stärkste Markt der Engländer (noch vor dem Heimatmarkt) legte um 103 Prozent zu.

Lotus leitet Kehrtwende ein

Im vergangenen Geschäftsjahr konnte die Marke 36 neue Händler gewinnen. Somit gibt es weltweit 174 Lotus-Händler. Stärkste Fahrzeuge waren der Exige S (724 Stück) und der Evora (562 Stück). Doch der Evora wird aufholen. Schließlich wird im August der Evora 400 auf den Markt kommen.

Lotus-Evora-400
© Bild: Lotus

Diese beeindruckenden Steigerungen sind freilich vor dem Hintergrund geringer absoluter Zahlen zu sehen. Keine Frage. Aber sie dürfen als Tendenz gewertet werden, dass sich Lotus, seit dem dramatischen Einbruch 2009 und dem Bahar-Debakel, endlich wieder auf dem Weg der Besserung befindet.

Zumal Lotus seinen Wurzeln treu blieb. Sie bedienen wieder ihr Kernpublikum und träumen nicht davon, ein Ferrari-Konkurrent zu werden. Mit dem Elise 220 Cup und der Exige S trugen zwei Modelle zum Erfolg bei, die quasi als Synonym für die Marke verstanden werden können. Die als Identifikationsmodelle dienen.

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