Waldviertelrallye 2010 Manfred Stohl Daniel Fessl
Manfred Stohl - Local Hero.
 

Local Heros

Suchen wir unsere Helden, fahren wir zur Waldviertelrallye.

11.10.2010 Online Redaktion

Für die Racer anderer Länder gab es in Österreich wenig zu holen. Die Waldviertelrallye ist seit jeher rot-weiß-rot. Mit wenigen Ausnahmen. Die Teutonen Walter Röhrl (1985), Dieter Depping (1994), Armin Schwarz (1996 & 2000), der Argentinier Jorge Recalde (1987), die Ungarn Janos Toth (1998) und Balasz Benik (2004) sowie der Tscheche Thomas Voijtech (2007) durften mal ganz oben am Stockerl stehen, die restlichen Jahre dominierten die Local Heros das Geschehen. Recht so.

In diesem Jubiläumsjahr, die Waldviertelrallye jährt sich zum 30. Mal, sieht es nicht anders aus. Das Saisonfinale findet vom 28. Bis 30. Oktober statt. Wenn dann die sechzehn Sonderprüfungen gefahren sind, die zusammen 175 Kilometer lang sind, wird man wissen, wer sich hinter Raimund Baumschlager (Skoda Fabia S2000) in die Meisterschafts-Tabelle einreiht. Mundl hat bisher sechs von sechs ÖM-Läufen gewonnen und steht als Champion fest. Um den Vizetitel matchen sich drei Fahrer: Andy Waldherr in VW Polo S2000 sowie Mario Saibel und Beppo Harrach auf Mitsubishi Lancer Evos. Berücksichtigt man das Streichresultat der ÖM, hat Harrach gute Karten: Seinen Streicher hat er, das waren null Punkte.

In zwei Divisionen geht es noch echt um den Titel. Bei den Dieseln haben Daniel Wollinger (VW Scirocco) und Christian Mrlik (Subauru Impreza) Chancen, bei den Historischen kann Sepperl Pointinger (Ford Escort) den führenden Kris Rosenberger (Porsche) noch abfangen.
Neben vielen prominenten ausländischen Startern darf man auf einen Youngster gespannt sein: der 19jährige Schwede Fredrik Ählin ist Mitglied der schwedischen Juniorenmannschaft und startet auf einem Subaru Impreza.

Zum Jubiläum gibt es 405 Streckenkilometer und 175 Kilometer Sonderprüfungen mit vielen Neuigkeiten und einer interessanten Mischung: Am Freitag, 29. Oktober, stehen 96 Prozent Asphalt-SPs auf dem Programm, am Samstag, 30. Oktober dann 82 Prozent Schotter. Eine knifflige Angelegenheit für die Fahrwerks-und Reifen-Spezialisten. Um die Autos entsprechend abstimmen zu können, gibt es am Freitagabend eine mit 80 Minuten speziell lange Schrauberzeit in der Service-Zone (Automeile Horn). Start ist am Freitag um 14 Uhr im EKZ Horn, Zieleinlauf am Samstag gegen 17,15 Uhr wieder in Horn, am Hauptplatz.

Hier geht es zur Seite des Veranstalters.

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