Peugeot 3008 Hybrid Interieur
Hybrid am Beispiel 3008-Interieurs.
 

Let´s work together

BMW und Peugeot/Citroën besiegeln eine Kooperation in Sachen Hybrid.

05.02.2011 Online Redaktion

Hochvoltspeicher, E-Motoren, Generatoren, Leistungselektronik, Ladegeräte und Software für Hybridsysteme stehen auf der gemeinsamen Agenda von BMW und dem PSA-Konzern (Peugeot und Citroën). Die Unternehmen wollen gemeinsam diese Technologie erforschen. Durch den Zusammenschluss sollen neben dem Wissenstransfer natürlich auch Kostenvorteile bei Forschung und Entwicklung sowie beim gemeinsamen Einkauf von Komponenten entstehen.

Das entsprechende Abkommen unterzeichneten jüngst Philippe Varin, der Chef von PSA, und Norbert Reithofer, der BMW-Vorsitzende. Eine Ankündigung für diese Kooperation gab es bereits im Oktober, auf dem Motorensektor arbeiten die Unternehmen bereits zusammen.

Peugeot 3008 Hybrid Interieur

Das Ziel ist eine Standardisierung der Hybridkomponenten durch die Schaffung einer offenen Plattform. Erste fahrbare Ergebnisse werden für 2014 erwartet, wenn die ersten Fahrzeuge mit gemeinsam entwickelten Komponenten ausgestattet werden. Ein früherer Termin wird schwer einzuhalten sein, da die Kartellbehörde dem Vertrag erst noch zustimmen muss und das Joint-Venture so erst im zweiten Quartal 2011 die Arbeit aufnehmen kann.

BMW und PSA arbeiten bereits seit 2006 bei der Motorenfertigung zusammen und haben bereits 1,8 Millionen Motoren gefertigt. Bei Mini, Peugeot und Citroën wird der derzeit gemeinsam entwickelte Motor verbaut. Seit Februar 2010 arbeiten sie an der nächsten Generation eines Vierzylinder-Benziners, der die Euro6-Norm erfüllen soll.

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