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Die Frage, warum sich Wolfgang Stöberl einen Triumph Herald hält, ist eher schwer zu beantworten. Er ist mit dem Auto einfach über die Jahre zusammengewachsen, und „was mir daran gefällt, weiß ich bis heute nicht wirklich. Er macht einfach Spaß“
 

Trocken bleiben

Schließlich sind Autos fad, an denen nichts mehr zu tun wäre nach 25 Jahren und drei Restaurierungen. Unser siebenundfünfzigster Gast: Wolfgang Stöberl und sein Triumph Herald, Baujahr 1964.

05.01.2017 Autorevue Magazin

Wichtig ist das Wetter, weshalb Wolfgang Stöberl besonders aufmerksam vor dem Radio sitzt, wenn eine Ausfahrt mit dem Triumph geplant wird. Nicht, dass er nur bei Sonnenschein führe, er nimmt eigentlich alles, was kein Wolkenbruch ist. Der wäre nämlich unangenehm, zumal dieser Herald über keinerlei Dach verfügt. Es hat sich über 25 Jahre und drei Restaurierungen eben nicht ergeben, und für besonders gravierende meteorologische Irrtümer führt Wolfgang Stöberl ein Spritzverdeck im Kofferraum mit, mit dem sich die Ledersitze  abdecken lassen. Damit wird Fahren zwar unmöglich, aber der Herald kann im STEHEN warten, bis die Großwetterlage nicht mehr von oben kommt. Das ist für eine Stunde ganz in Ordnung, kann aber doch fad werden, wenn du einen halben Tag, sagen wir, im Café ...
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